Als ein Mensch starb, erschien er bei Petrus an der Himmelstür. Er grüßte kurz und ging auf die Tür zu. Aber Petrus stellte sich sazwischen: "Nun mal langsam, so schnell geht das nicht!" - "Was ist denn? Stimmt was nicht, kann ich hier etwa nicht rein?" - Petrus: "Das woll`n wir mal sehen." - "Gibt es denn hier besondere Bedingungen? Ich bin doch ein anständiger Mensch gewesen!" - Petrus: "Hat dir denn keiner gesagt, wie man hier hereinkommen kann? Bist du denn keinem Menschen begegnet, der Jesus Christus nachfolgt, oder hat dir das kein Pfarrer gesagt?" - "Ich kenne viele nette Menschen, auch einen netten Pfarrer. Aber vom Sterben und vom Himmel haben wir nie gesprochen." - Petrus: "Wenn dir das keiner gesagt hat, dann sage ich es dir:

Hier muss man 4000 Punkte haben."

"4000 Punkte? Wie ist das denn gemeint? Davon weiß ich ja gar nichts!" - Petrus:

"Was hast du denn vorzuweisen?

Zähl mal auf!" - "Also, ich war ziemlich oft in der Kirche." - Petrus: "Ein Punkt." - "Als mein Partner schwer krank war, hab ich ihn Tag und Nacht gepflegt." - "Ein Punkt." - "Ich hab viel für Hilfsaktionen gespendet." - "Auch ein Punkt." Als dem Mensch nichts mehr einfiel, sagte Petrus: "Ich kann ja mal das dicke Buch holen, in dem wir alles mitgeschrieben haben. Für dich ist da auch eine Seite. Aber eins sage ich dir im voraus. Für jeden gibt es da zwei Spalten: eine für die Pluspunkte, eine für die Minuspunkte." Da wurden ihm die Knie weich und er sagte ganz kleinlaut: "Wer kann denn dann hier hereinkommen?" - Petrus: "Das hat unseren Vater auch bewegt, deshalb hat er mit seinem Sohn überlegt, was zu tun wäre. Von den 4000 Punkten ist er aber nicht abgegangen. Da ging der Sohn auf die Erde. Er hält nun jedem seine Hände hin und bietet ihm an: ´Gib mir Deine Minuspunkte. Ich nehme sie mit ans Kreuz. Da habe ich dafür gebüßt.` Wer nun zum Kreuz kommt und sich Jesus ausliefert,

der bekommt 4000 Punkte auf einmal geschenkt.

Und wenn er dann hierher an die Himmelstür kommt und

Jesus Christus im Herzen


hat und sich zu ihm bekennt, steht ihm die Tür weit offen. - Eins muss ich noch ergänzen: Das kann man nur auf der Erde klären."

Römer 4,4-5:

"Wenn ich eine Arbeit leiste, habe ich Anspruch auf Lohn. Ohne Leistung werde ich nichts bekommen. Aber bei Gott ist das anders. Bei ihm werde ich nichts erreichen, wenn ich mich auf meine ´guten` Taten berufe. Nur wenn ich Gott vertraue, der mich trotz meiner Schuld freispricht, kann ich vor ihm bestehen." (Übersetzung: Hoffnung für alle)


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