Daniel 3
Die drei Männer im Feuerofen - Widerstand
Predigt Jürgen 26. April 1998

Johann Peter Hebel erzählt von einem Mann, der auf seinem Esel vom Markt nach Hause reitet. Sein Junge läuft nebenher. Kommt ein Wanderer vorbei und meint: "Das ist nicht recht, Vater, daß Ihr reitet und laßt Euer Kind laufen. Ihr habt stärkere Beine!" Da stieg der Vater vom Esel herab und ließ den Sohn reiten. Kommt wieder ein Wandersmann und sagt: "Das ist nicht recht, Junge, daß Du reitest und Deinen Vater zu Fuß gehen läßt! Du hast jüngere Beine." Da saßen sie beide auf und ritten eine Strecke. Kommt ein dritter Wandersmann und schimpft. "Was ist das für ein Unverstand, zwei kräftige Leute auf einem schwachen Tier! Sollte man nicht da einen Stock nehmen und Euch beide hinabjagen?" Da stiegen beide ab und gingen zu dritt zu Fuß, rechts der Vater, links der Sohn und in der Mitte der Esel. Kommt ein vierter Wandersmann und lacht: "Ihr seid drei kuriose Gesellen. Ist es nicht genug, wenn zwei zu Fuß gehen? Geht es nicht leichter, wenn einer von Euch reitet?" Da banden sie dem Esel die vorderen und dann die hinteren Beine zusammen, zogen einen starken Baumpfahl durch, der an der Straße stand, und trugen den Esel auf der Schulter heim.

Diese bekannte Geschichte zeigt uns auf eine recht komische Weise, wohin es führen kann, wenn sich Menschen immer wieder anpassen an die Meinungen und Regeln ihrer Mitmenschen. Diese Menschen haben kein Rückgrat, in der Regel mögen sie lau sein, mal in die eine Richtung gehen und dann wieder in die andere, je nachdem, wohin sie der Zeitgeist gerade weht. Diese Menschen sind extrem gefährdet, sie glauben fast an alles, was man ihnen sagt, bloß, sie glauben in der Regel nicht an das Evangelium. Diese Mensch passen sich immer mehr total dieser Welt an und vergessen dabei ihre Berufung - sich immer mehr an Jesus anzupassen.

Heute begegnen wir in Daniel 3 einer überaus großen Anzahl von Menschen, die offensichtlich kein Rückgrat haben. Sie sind es nicht gewohnt, zu widersprechen, sie leben unter der Diktatur Nebukadnezars im damaligen babylonischen Reich, sie passen sich notgedrungen hat. Sie lassen sich gleichschalten. Sie unterwerfen sich in all ihren Lebensäußerungen der Macht Nebukadnezars.

Wenn wir von Daniel, Kapitel 2 ausgehen, können wir meinen, daß Nebukadnezar bereits ein Bruder im HERRN ist, daß er heute im Himmel ist. Nebukadnezar kniet nach Daniels Traumdeutung vor Daniel nieder, erkennt dabei den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs an, zumindest Seine Allwissenheit. Doch wir werden heute sehen, daß dieses Wissen nicht in sein Herz gerutscht ist, daß sich Nebukadnezar sogar über alle ihm bekannten Götter und Götzen stellen wird. Lassen wir nun Gottes Wort für sich reden, lesen wir das 3. Kapitel Daniels

"1 Der König Nebukadnezar ließ ein goldenes Bild machen sechzig Ellen hoch und sechs Ellen breit und ließ es aufrichten in der Ebene Dura im Lande Babel. 2 Und der König Nebukadnezar sandte nach den Fürsten, Würdenträgern, Statthaltern, Richtern, Schatzmeistern, Räten, Amtleuten und allen Mächtigen im Lande, daß sie zusammenkommen sollten, um das Bild zu weihen, das der König Nebukadnezar hatte aufrichten lassen. 3 Da kamen zusammen die Fürsten, Würdenträger, Statthalter, Richter, Schatzmeister, Räte, Amtleute und alle Mächtigen im Lande, um das Bild zu weihen, das der König Nebukadnezar hatte aufrichten lassen. Und sie mußten sich vor dem Bild aufstellen, das Nebukadnezar hatte aufrichten lassen. 4 Und der Herold rief laut: Es wird euch befohlen, ihr Völker und Leute aus so vielen verschiedenen Sprachen: 5 Wenn ihr hören werdet den Schall der Posaunen, Trompeten, Harfen, Zithern, Flöten, Lauten und aller andern Instrumente, dann sollt ihr niederfallen und das goldene Bild anbeten, das der König Nebukadnezar hat aufrichten lassen. 6 Wer aber dann nicht niederfällt und anbetet, der soll sofort in den glühenden Ofen geworfen werden. 7 Als sie nun hörten den Schall der Posaunen, Trompeten, Harfen, Zithern, Flöten und aller andern Instrumente, fielen nieder alle Völker und Leute aus so vielen verschiedenen Sprachen und beteten an das goldene Bild, das der König Nebukadnezar hatte aufrichten lassen. 8 Da kamen einige chaldäische Männer und verklagten die Juden, 9 fingen an und sprachen zum König Nebukadnezar: Der König lebe ewig! 10 Du hast ein Gebot ergehen lassen, daß alle Menschen niederfallen und das goldene Bild anbeten sollten, wenn sie den Schall der Posaunen, Trompeten, Harfen, Zithern, Flöten, Lauten und aller andern Instrumente hören würden; 11 wer aber nicht niederfiele und anbetete, sollte in den glühenden Ofen geworfen werden. 12 Nun sind da jüdische Männer, die du über die einzelnen Bezirke im Lande Babel gesetzt hast, nämlich Schadrach, Meschach und Abed-Nego; die verachten dein Gebot und ehren deinen Gott nicht und beten das goldene Bild nicht an, das du hast aufrichten lassen. 13 Da befahl Nebukadnezar mit Grimm und Zorn, Schadrach, Meschach und Abed-Nego vor ihn zu bringen. Und die Männer wurden vor den König gebracht. 14 Da fing Nebukadnezar an und sprach zu ihnen: Wie? Wollt ihr, Schadrach, Meschach und Abed-Nego, meinen Gott nicht ehren und das goldene Bild nicht anbeten, das ich habe aufrichten lassen? 15 Wohlan, seid bereit! Sobald ihr den Schall der Posaunen, Trompeten, Harfen, Zithern, Flöten, Lauten und aller andern Instrumente hören werdet, so fallt nieder und betet das Bild an, das ich habe machen lassen! Werdet ihr's aber nicht anbeten, dann sollt ihr sofort in den glühenden Ofen geworfen werden. Laßt sehen, wer der Gott ist, der euch aus meiner Hand erretten könnte! 16 Da fingen an Schadrach, Meschach und Abed-Nego und sprachen zum König Nebukadnezar: Es ist nicht nötig, daß wir dir darauf antworten. 17 Wenn unser Gott, den wir verehren, will, so kann er uns erretten; aus dem glühenden Ofen und aus deiner Hand, o König, kann er erretten. 18 Und wenn er's nicht tun will, so sollst du dennoch wissen, daß wir deinen Gott nicht ehren und das goldene Bild, das du hast aufrichten lassen, nicht anbeten wollen. 19 Da wurde Nebukadnezar voll Grimm, und der Ausdruck seines Angesichts veränderte sich gegenüber Schadrach, Meschach und Abed-Nego, und er befahl, man sollte den Ofen siebenmal heißer machen, als man sonst zu tun pflegte. 20 Und er befahl den besten Kriegsleuten, die in seinem Heer waren, Schadrach, Meschach und Abed-Nego zu binden und in den glühenden Ofen zu werfen. 21 Da wurden diese Männer in ihren Mänteln, Hosen, Hüten, in ihrer ganzen Kleidung, gebunden und in den glühenden Ofen geworfen. 22 Weil das Gebot des Königs so streng war, schürte man das Feuer im Ofen so sehr, daß die Männer, die Schadrach, Meschach und Abed-Nego hinaufbrachten, von den Feuerflammen getötet wurden. 23 Aber die drei Männer, Schadrach, Meschach und Abed-Nego, fielen hinab in den glühenden Ofen, gebunden wie sie waren. 24 Da entsetzte sich der König Nebukadnezar, fuhr auf und sprach zu seinen Räten: Haben wir nicht drei Männer gebunden in das Feuer werfen lassen? Sie antworteten und sprachen zum König: Ja, König. 25 Er antwortete und sprach: Ich sehe aber vier Männer frei im Feuer umhergehen, und sie sind unversehrt; und der vierte sieht aus, als wäre er ein Sohn der Götter. 26 Und Nebukadnezar trat vor die Tür des glühenden Ofens und sprach: Schadrach, Meschach und Abed-Nego, ihr Knechte Gottes des Höchsten, tretet heraus und kommt her! Da traten Schadrach, Meschach und Abed-Nego heraus aus dem Feuer. 27 Und die Fürsten, Würdenträger, Statthalter und Räte des Königs kamen zusammen und sahen, daß das Feuer den Leibern dieser Männer nichts hatte anhaben können und ihr Haupthaar nicht versengt und ihre Mäntel nicht versehrt waren; ja, man konnte keinen Brand an ihnen riechen. 28 Da fing Nebukadnezar an und sprach: Gelobt sei der Gott Schadrachs, Meschachs und Abed-Negos, der seinen Engel gesandt und seine Knechte errettet hat, die ihm vertraut und des Königs Gebot nicht gehalten haben, sondern ihren Leib preisgaben; denn sie wollten keinen andern Gott verehren und anbeten als allein ihren Gott! 29 So sei nun dies mein Gebot: Wer unter allen Völkern und Leuten aus so vielen verschiedenen Sprachen den Gott Schadrachs, Meschachs und Abed-Negos lästert, der soll in Stücke gehauen und sein Haus zu einem Schutthaufen gemacht werden. Denn es gibt keinen andern Gott als den, der so erretten kann. 3 Und der König gab Schadrach, Meschach und Abed-Nego große Macht im Lande Babel."

Wann passiert diese Geschichte? Wir wissen es nicht genau. Daniel und seine Freunde sind in Nebukadnezars Reich bereits Autoritätspersonen, also sind die Ereignisse aus Daniel 2 bereits Vergangenheit. Die Septuaginta, die griechische Übersetzung des Alten Testamentes, fügt zwar im ersten Vers von Daniel 3 hinzu, daß dieses Ereignis im 18. Regierungsjahr Nebukadnezars geschieht, also ein Jahr vor der Zerstörung Jerusalems durch die babylonischen Truppen, also am Höhepunkt der Macht Nebukadnezars. Doch viele kleine Puzzleteilchen sprechen eigentlich dafür, daß die berichteten Ereignisse eher am Anfang der Regierungszeit Nebukadnezars stattfinden.

Für Nebukadnezar ist es kein Problem, sich anzupassen. Ihm kann ja nichts passieren, er ist das goldene Haupt aus Daniel 2. Also muß ein goldenes Symbol her, am besten überlebensgroß und "göttergleich", welches ihn und seine Weltmacht symbolisiert. In aller Bescheidenheit möchte Nebukadnezar selber nicht angebetet werden. Ihm reicht es, von seinen Untertanen gegrüßt zu werden mit "Der König lebe ewig"! Stellvertretend für sich selber will er dieses dreißig Meter hohe und drei Meter breite goldene Symbol, seinen Gott oder, besser, seinen Götzen anbeten lassen - und so erhebt sich Nebukadnezar selbst über die ihm bekannte Götterwelt. Für eine menschliche Figur ist dieses Standbild sicherlich zu schmal, die Proportionen stimmen nicht, aber dieses goldene Bild erinnert doch irgendwie an das Standbild aus Daniel 2. "Ich bin der Größte...,es ist alles perfekt gelaufen, bisher" so denkt Nebukadnezar ganz selbstverliebt und läßt seine gesamte Beamtenschaft, die auf etwa 300.000 Menschen geschätzt werden kann, zusammen mit den anderen Einwohnern Babels und den übrigen unterworfenen Völkern zu einem riesigen Fest zusammenkommen.
In Daniel, Kapitel zwei, wird Nebukadnezar angekündigt, daß sein goldenes Reich irgendwann einmal zusammenbrechen wird. Es ist durchaus möglich, daß Nebukadnezar auch aus diesem Grunde eine Art Reichstag unter der Schirmherrschaft seiner goldenen Statue veranstaltet, um seine Autorität als König zu untermauern. Dieser Gedanke spricht auch wieder für eine frühere Begebenheit dieser Geschichte, mehr zu Beginn der Regierungszeit Nebukadnezars.

Nach diesen einleitenden Gedanken möchte ich wieder einen Überblick geben von dem, was uns heute noch erwartet.

B Hauptteil

1. Glaube kontra Anpassung
2. Wo bleibt Daniel?
3. Die prophetische Deutung aus Daniel 3
4. Gottes Verheißungen - und der Feuerofen!

C Schlußgedanke: Wie Salz kraftvoll bleibt...!

Bevor wir nun in den ersten Hauptpunkt einsteigen, singen wir doch die erste Strophe aus dem Lied 337
"Viele Wege gibt es auf dieser Welt, doch einen können wir gehen. Und die Frage, die sich mir dadurch stellt, ist, welchen Weg ich nehm. Soll ich den Weg gehen, der mir gefällt? Such ich einen, der mir recht bequem? Doch nicht, was ich denke und wünsche, zählt. Wie Er führt, will ich gehn. Weise mir, HERR, Deinen Weg, daß ich wandle in Deiner Wahrheit. Laß michs erkennen, o Herr, und bekennen, daß Du nie einen Fehler machst! Weise mir, HERR, Deinen Weg, daß ich wandle in Deiner Wahrheit! Und all mein Sinnen und alles Beginnen möcht ich, daß Du, HERR, überwachst."

Neidische babylonische Männer beobachten die drei Freunde Daniels. Und so stehen diese Juden auch bald wieder vor einem Problem, ähnlich wie in Daniel 1. Sollen und dürfen sie sich an die staatlichen Gepflogenheiten anpassen oder sollen und müssen sie das Verspeisen der heidnischen Nahrungsmittel verweigern? Oder sollen und dürfen sie sich nicht beugen unter dem Befehl Nebukadnezars, vor dieser goldenen Statue niederzuknien und sie anzubeten?
Das Neue Testament, welches die drei Freunde natürlich noch nicht kennen, gebietet immerhin Gehorsam gegenüber dem Staat, siehe Titus 3

"1 Erinnere sie daran, daß sie der Gewalt der Obrigkeit untertan und gehorsam seien, zu allem guten Werk bereit,"

aber es heißt auch an anderer Stelle, in Matthäus 22

"21.... Da sprach er zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!"

V
ielleicht sind es sogar die ehemaligen Regierungsbeamte, deren Plätze diese drei Freunde eingenommen haben! Diese Verräter können keine Fehler und Makel finden, die sie ihnen ankreiden können. Also greifen sie zum letzten Mittel und verklagen die drei Freunde beim König Nebukadnezar, weil sie dem Gott Abraham, Isaak und Jakobs treu bleiben und dieses goldene Symbol nicht anbeten wollen.

Bestimmt werden auch wir als Christen von unserer Umwelt beobachtet, an unseren Worten und Taten gemessen. Sind wir nun diese Vorbilder, leben wir unser Christsein aus, ist unser Salz kraftvoll, passen wir uns nicht überall an, gerade da, wo es um Sünde und Götzendienst geht? Oder tanzen wir auch ganz gerne einmal ums goldene Kalb, mißachten dabei Gottes Gebote, leben unkeusch, die Bibel nennt es Hurerei, lassen unseren Glauben schwach und kraftlos werden und passen uns dabei immer mehr dieser Welt an, die vom Teufel regiert wird? Auch wir werden beobachtet, von Freunden, aber auch von Neidern und sind dabei ein Zeugnis für unseren HERRN.
Bisher haben wir über den erneuten Gehorsam der drei Freunde Daniels nachgedacht. Doch nun drängt sich direkt die Frage auf: Wo bleibt Daniel selber, er kommt in diesem Kapitel überhaupt nicht vor?!? Was ist mit Daniel? Ich weiß es natürlich auch nicht, hier können wir nur vermuten. Eines wissen wir jedoch mit Sicherheit: Daniel hat dieses goldene Götzensymbol nicht angebetet, ist nicht davor niedergefallen. Daniel hat sich in einer ähnlichen Situation bewährt, in Kapitel 6 lesen wir, daß er lieber in die Löwengrube geht, als darauf zu verzichten, Seinen Gott und HERRN anzubeten. Also, Daniel hat diesen Unfug mit Sicherheit nicht mitgemacht! Wir können vielleicht vermuten, daß sich mögliche Verräter nicht getraut haben, Daniel anzuzeigen, denn Daniel bekleidet zum damaligen Zeitpunkt immerhin die zweithöchste Position im ganzen Land, er kommt direkt nach dem König Nebukadnezar. Auch kann Daniel zum damaligem Zeitpunkt eine größere Auslandsreise unternommen haben. Möglich ist auch, daß er vielleicht krank und bettlägerig gewesen ist. Wir wissen es nicht, es ist auch für die historische Deutung dieser Geschichte nicht so wichtig.

Der Evangelist und Bibelausleger Norbert Lieth beleuchtet dagegen vor allem einen möglichen prophetischen Hintergrund in Daniel 3. Für Norbert Lieth zeigt uns dieses Kapitel vor allem die antichristliche Zeit auf, die wir, ob im Himmel oder auf Erden, noch vor uns haben. Er stellt die These auf, daß die fehlende Gegenwart Daniels ein Beispiel für die Entrückung der Gemeinde Jesu vor der großen Trübsalszeit ist. Dabei zitiert er Offenbnarung 3, 8 + 10, aus dem Sendschreiben an die Gemeinde in Philadelphia, ich lese diese Verse

"8 Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan, und niemand kann sie zuschließen; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet. ... 10 Weil du mein Wort von der Geduld bewahrt hast, will auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die kommen wird über den ganzen Weltkreis, zu versuchen, die auf Erden wohnen."

Wen stellen dann aber die drei Freunde dar, die nach dieser Deutung nicht entrückt sind? Es ist der jüdische Überrest in der großen Trübsal, siehe auch Römer 11, 4+5

"4 »Ich habe mir übriggelassen siebentausend Mann, die ihre Knie nicht gebeugt haben vor dem Baal.« 5 So geht es auch jetzt zu dieser Zeit, daß einige übriggeblieben sind nach der Wahl der Gnade."

Dieser jüdische Überrest wird sich nicht an den antichristlichen Zeitgeist anpassen lassen, sich gleichschalten lassen. Norberth Lieth gibt uns sechs Punkte zu bedenken, die diese Auslegung unterstützen. Dabei wird so wunderschön deutlich, wie sich die prophetischen Bücher Daniel aus dem Alten Testament und die Offenbarung aus dem Neuen Testament gegenseitig ergänzen und erklären.

1. Nebukadnezar und sein goldenes Symbol sind eine lebendige Illustration des Antichristen und seines Bildes, siehe Offenbarung 13, 14-15

"14 und es verführt, die auf Erden wohnen, durch die Zeichen, die zu tun vor den Augen des Tieres ihm Macht gegeben ist; und sagt denen, die auf Erden wohnen, daß sie ein Bild machen sollen dem Tier, das die Wunde vom Schwert hatte und lebendig geworden war. 15 Und es wurde ihm Macht gegeben, Geist zu verleihen dem Bild des Tieres, damit das Bild des Tieres reden und machen könne, daß alle, die das Bild des Tieres nicht anbeteten, getötet würden."

Im 2. Thess. 2, Vers 4 heißt es zum Antichristen

"4 Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott."

Auch Nebukadnezar stellt sich über alle Götter, wie wir gesehen haben!
2. Dieses antichristliche Reich in der großen Trübsalszeit wird ein riesiges Reich sein, dem sämtliche politische Machtbereiche unter- beziehungsweise zugeordnet sind. In unseren Versen 2 und 3 lesen wir heute, daß Nebukadnezars gesamte Beamtenschaft, vom Fürsten bis zum kleinen Amtmann, vor diesem goldenen Götzenbild niederknien und es anbeten muß. Es gibt kein Entrinnen mehr, auf alle Verweigerer wartet schon der Feuerofen.

3. Das antichristliche Reich in der großen Trübsalszeit geht alle dann lebenden Menschen an, es wird ein weltweites Reich werden. Auch Nebukadnezar läßt alle bekannten Völker und Volksstämme aus so vielen verschiedenen Sprachen antreten, wie wir es in Vers 4 lesen, ich wiederhole noch einmal

"4 Und der Herold rief laut: Es wird euch befohlen, ihr Völker und Leute aus so vielen verschiedenen Sprachen..."

4. In Nebukadnezars Reich gibt es offensichtlich nur zwei Möglichkeiten: Entweder anzubeten oder zu sterben, siehe unseren Vers 6.

"6 Wer aber dann nicht niederfällt und anbetet, der soll sofort in den glühenden Ofen geworfen werden."

In unserer Parallele lesen wir dazu aus Offenbarung 13, 15

"15 Und es wurde ihm Macht gegeben, Geist zu verleihen dem Bild des Tieres, damit das Bild des Tieres reden und machen könne, daß alle, die das Bild des Tieres nicht anbeteten, getötet würden."

5. Es ist eine Tatsache, daß der größte Teil der Menschheit dieses antichristliche Bild anbetet hat, siehe Vers 7

"7 Als sie nun hörten den Schall der Posaunen, Trompeten, Harfen, Zithern, Flöten und aller andern Instrumente, fielen nieder alle Völker und Leute aus so vielen verschiedenen Sprachen und beteten an das goldene Bild, das der König Nebukadnezar hatte aufrichten lassen."

Und in Offenbarung 13, Vers 8 heißt es dazu, wir sind wieder in der Trübsalszeit

"8 Und alle, die auf Erden wohnen, beten es an, deren Namen nicht vom Anfang der Welt an geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes, das geschlachtet ist."

Wer sich heute schon so gerne in allem anpaßt, dem Zeitgeist und den vielen Lieblingssünden der Menschheit, wer nicht gegen den Strom schwimmt... all diese Verlorenen werden dann umso leichter dem Antichristen zufallen und ihn anbeten.

6. Diese Zeit wird zur besonderen Trübsal für die Juden, siehe unseren Vers 8...

"8 Da kamen einige chaldäische Männer und verklagten die Juden..."

Im Nazireich haben etwa sechs Millionen Juden bereits ein Holocoust erlebt. In der großen Trübsalszeit wird es vor allem für die Juden vielleicht noch sieben Mal heißer sein als in jeder anderen Trübsal. Noch erleben die Juden in Israel nach fast zweitausend Jahren Verfolgung eine Art Scheinfrieden, der sich dann ins Verderben kehren wird, siehe 1. Thess. 5, 3

"3 Wenn sie sagen werden: Es ist Friede, es hat keine Gefahr -, dann wird sie das Verderben schnell überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht entfliehen."

Die kommende Trübsalszeit, die wir als Gläubige nicht miterleben müssen, wird die schlimmste Zeit sein, die es auf dieser Erde je gab und je wieder geben wird. Dazu aus Matthäus 24, Vers 21
"21 Denn es wird dann eine große Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird."

Was war die schlimmste Zeit bis heute in unserer Weltgeschichte?

... Frage an alle ...

Die Sintflut war es sicherlich..., aber die Trübsalszeit wird noch viel schlimmer sein!

Singen wir nun die 2. Strophe aus unserem Lied 337
"Manche Frage stellt sich im Leben mir, doch fehlt oft die Antwort dazu, und ich frage Freunde, frag dort und hier und forsche ohne Ruh! Es bleibt vieles, was keine Antwort hat, bleibt vieles, was rätselhaft ist! Darum frag ich Gott, meinen Herrn, um Rat im Namen Jesu Christ. Weise mir HERR, Deinen Weg, daß ich wandle in Deiner Wahrheit! Laß michs erkennen, o HERR, und bekennen, daß Du nie einen Fehler machst! Weise mir, HERR, Deinen Weg, daß ich wandle in Deiner Wahrheit! Und all mein Sinnen und alles Beginnen möcht ich, daß Du, HERR, überwachst."

Diese Großmacht Babylon hat in ihrer Propaganda Zuckerbrot und Peitsche eingesetzt. Auf der einen Seite ist es die wunderschöne, begeisternd aufspielende Musikkapelle, die diese Menschenmasse faszinieren soll. Daneben gibt es aber auch einen voll angeheizten Ofen, in dem man diejenigen werfen soll, die bei der Huldigung nicht mitmachen. Unsere drei Freunde waren auch früher schon so sehr gehorsam, siehe Daniel, Kapitel eins. Sie kennen sicherlich viele wichtigen Gebote Gottes, sie kennen viele Verheißungen, die Gott denen schenkt, die gehorsam und treu bleiben. Vor allen Dingen kennen sie aber gewiß das erste Gebot Gottes, ich lese es aus 2. Mose 20

"2 Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe. 3 Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. 4 Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist: Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen, 6 aber Barmherzigkeit erweist an vielen tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten."

Die drei müssen sich wirklich sehr bescheiden gefühlt haben, Psalm 137,1 beschreibt ihre mögliche Stimmung

"1 An den Wassern zu Babel saßen wir und weinten, wenn wir an Zion gedachten."

Vielleicht kennen sie auch die so wunderbar tröstenden Worte aus Jesaja 43,1-5, ich lese sie

"1 Und nun spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! 2 Wenn du durch Wasser gehst, will ich bei dir sein, daß dich die Ströme nicht ersäufen sollen; und wenn du ins Feuer gehst, sollst du nicht brennen, und die Flamme soll dich nicht versengen. 3 Denn ich bin der HERR, dein Gott, der Heilige Israels, dein Heiland. Ich habe Ägypten für dich als Lösegeld gegeben, Kusch und Seba an deiner Statt, 4 weil du in meinen Augen so wertgeachtet und auch herrlich bist und weil ich dich liebhabe. Ich gebe Menschen an deiner Statt und Völker für dein Leben. 5 So fürchte dich nun nicht, denn ich bin bei dir. Ich will vom Osten deine Kinder bringen und dich vom Westen her sammeln,"

Gott kann aus Wasser und Feuer und aus jeder Trübsal retten, Gott geht mit!
Die drei Freunde kennen sicherlich sehr viele Gebote und Verheißungen, und so können sie getrost und stark dem König Nebukadnezar antworten, nachdem sie von ihm zur Rede gestellt werden

"17 Wenn unser Gott, den wir verehren, will, so kann er uns erretten; aus dem glühenden Ofen und aus deiner Hand, o König, kann er erretten. 18 Und wenn er's nicht tun will, so sollst du dennoch wissen, daß wir deinen Gott nicht ehren und das goldene Bild, das du hast aufrichten lassen, nicht anbeten wollen."

Haben auch wir diesen vorbildlichen Glauben? Bin ich sogar bereit, für meinen Glauben zu sterben? Nicht nur im warmen Bett?!? Ewiges Leben ist uns verheißen! Also, was bedeutet da schon der Tod? Ich hätte schon so oft sterben können, der HERR hat mich immer wieder bewahrt, und mir immer wieder ein neues Leben geschenkt! Bin ich, sind wir bereit, loszulassen, dieses Leben zurückzugeben, dahin, wo es hingehört, nämlich in den Himmel?

"Sieben mal heißer soll das Feuer brennen - ich muß auf Sicherheit gehen...", mag Nebukadnezar denken und vielleicht insgeheim fürchten, daß der Gott dieser drei Freunde bis zu einer bestimmten Temperatur Macht über diesen Ofen hat.

Die drei Freunde vermögen alles durch den, der sie mächtig macht. Während sie im Feuerofen geradezu spazierengehen, mit Hut und Mantel bekleidet und natürlich mit ihrem Heiland an ihrer Seite, verbrennen dabei ihre Henkersknechte in dieser Gluthitze. Hier ist übrigens die einzige Stelle in der ganzen Schrift, in der das Wort Hut verkommt und in diesem Zusammenhang auf ein jüdisches Bekleidungsstück hinweist.

Nur die Fesseln der drei Freunde verbrennen, an ihnen klebt noch nicht einmal der Geruch eines Feuers. Wie unangenehm riecht da schon der kalte Rauch einer einzigen Zigarette! Der Messias ist bei ihnen, mitten im Feuerofen! Hier steht nicht, daß die drei Freunde Jesus gesehen haben, aber hier steht, daß die Feinde der Juden, namentlich Nebukadnezar., Ihn gesehen haben. Aber die drei Freunde glauben an Seine Gegenwart. Jesus schenkt auf jedem Fall in dieser Feuerhölle Bewahrung! Eine kleine Geschichte zeigt uns dazu gleichnishaft, wie Jesus auch uns in den größten Nöten immer wieder bewahren kann, auch wenn wir Ihn nicht sehen!

Die englische Schriftstellerin Anne Lauders träumte einmal, wie sie an einem Strand entlangging, den lieben Gott an ihrer Seite. Wenn im Himmel eine Szene aus ihrem Leben aufleuchtete, entdeckte sie im Sand Fußspuren - manchmal ein Paar, manchmal zwei Paare von Fußspuren. Seltsam erschien ihr, daß bei den Szenen, die ihr als besonders schwer in Erinnerung waren, immer nur eine Fußspur zu sehen war. Sie fragte Gott: "Herr, Du hast mir versprochen, mich stets zu begleiten. Warum warst Du nicht für mich da, als ich Dich am notwendigsten brauchte? Warum?" Der HERR erwiderte: "Mein Kind, dort, wo Du nur ein Paar Fußabdrücke gesehen hast, dort habe ich Dich getragen!"

Der Herr ist immer bei uns, von allen Seiten umgibt er uns!

Jesus hätte diesen Ofen auch löschen können, oder ihn zu Einsturz bringen können, aber nein! Jesus kann sich am besten in den drei Freunden verherrlichen, indem Er sie im Feuerofen begleitet! Jesus ist bei Ihnen, wer sie antastet, tastet Seinen Augapfel an (Sacharja 2,12).

Singen wir nun die Strophe drei aus unserem Lied 337
"Laß uns immer handeln nach Jesu Sinn, so wie es die Bibel uns sagt. Unser Weg führt dann nur zum Himmel hin, wenn man nach Jesus fragt. Überall soll Er unser Hirte sein. Ganz gleich, ob man über uns lacht. Wenn Er bei uns ist, sind wir nie allein, am Tag und in der Nacht. Weise mir, HERR, Deinen Weg, daß ich wandle in Deiner Wahrheit. Laß michs erkennen, o HERR, und bekennen, daß Du nie einen Fehler machst! Weise mir, HERR, Deinen Weg, daß ich wandle in Deiner Wahrheit! Und all mein Sinnen und alles Beginnen möcht ich, daß Du, HERR, es überwachst."
Voller Verwunderung und auch Begeisterung muß Nebukadnezar wieder anerkennen, daß der Gott der drei Juden, unser Vater im Himmel, nicht nur allwissend ist. Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs ist zudem auch noch viel mächtiger als Nebukadnezars goldene Statue, Er ist allmächtig, Er kann auch retten! Unser HERR im Himmel hat die drei Juden in der Flammenhölle bewahrt! Nebukadnezar fängt das Lobpreisen an...! Wenn wir die folgenden Verse lesen, dann können wir meinen, Nebukadnezar sei nun gerettet, selbst ein Kind Gottes!

"28 Da fing Nebukadnezar an und sprach: Gelobt sei der Gott Schadrachs, Meschachs und Abed-Negos, der Seinen Engel gesandt und seine Knechte errettet hat, die Ihm vertraut und des Königs Gebot nicht gehalten haben, sondern ihren Leib preisgaben; denn sie wollten keinen andern Gott verehren und anbeten als allein ihren Gott! 29 So sei nun dies mein Gebot: Wer unter allen Völkern und Leuten aus so vielen verschiedenen Sprachen den Gott Schadrachs, Meschachs und Abed-Negos lästert, der soll in Stücke gehauen und sein Haus zu einem Schutthaufen gemacht werden. Denn es gibt keinen andern Gott als den, der so erretten kann. 30 Und der König gab Schadrach, Meschach und Abed-Nego große Macht im Lande Babel.

Gott will sich in unserer Schwachheit verherrlichen, dann kann Seine Gnade in uns mächtig werden! Das Leid ist groß, aber der HERR ist größer, nicht nur in der Theorie! Und selbst wenn die drei Freunde tatsächlich verbrannt wären, so wären sie nun aller Not enthoben. Viele Martyrer haben das bisher erfahren.

Ein historisches Beispiel erzählt von einem Mann namens Martin Arethusa. Er läßt in seiner Stadt einen Götzentempel einreißen. Die neuen römischen Herrscher bauen ihn jedoch wieder auf und geben Martin die Chance, sich zu rehabilitieren. Dazu braucht er gar nicht viel tun, sondern er muß nur etwas Weihrauch oder eine andere Kleinigkeit für den neuen Götzentempel spenden. Aber Martin weigert sich und wird zu Tode verurteilt, dabei mit Messern zerstochen, mit Honig beschmiert, bis ihm dann die Bienen und Wespen den Rest geben... Auch Jesus ist hier gewiß dabeigewesen, Martin Arethusa hat bestimmt kaum leiden müssen!

Wie Paulus haben es viele Gläubige erfahren: Mit Gott sind wir auch im Gefängnis frei, ohne Gott sind wir dagegen auch außerhalb der Gefängnismauern eingebunden!

Leiden bedeutet auf keinen Fall immer nur eine Strafe! Martin Luther beschreibt diese göttliche Logik so:

"Was ist seltsamer als dies: Die Gläubigen wachsen nach oben, wenn sie nach unten geschlagen werden; sie vermehren sich, wenn sie vermindert werden; sie überwinden, wenn sie unterworfen werden; sie kommen herein, wenn sie herausgeworfen werden; sie siegen, wenn sie besiegt werden. So wundersam handelt Gott an Seinen Heiligen, daß, was ihr höchstes Unglück ist, ihr höchstes Glück sei."
Mit Trübsal und Leidenszeiten kennt sich der Apostel Paulus gut aus. Er schreibt
dazu folgendes im 2. Kor. 4, ich lese aus der Übertragung "Hoffnung für alle"

"17 Was wir jetzt leiden müssen, dauert nicht lange und ist leicht zu ertragen, wenn wir bedenken, welch unendliche, unvorstellbare Herrlichkeit uns erwartet."

Dazu fiel mir bei der Vorbereitung ein total ungeistliches, aber praktisches Beispiel ein. In meinem Leben habe ich schon etliche Stunden beim Zahnarzt gesessen, eingeklemmt in einem Behandlungsstuhl und zumeist den drohenden Bohrer immer hautmah vor Augen. Es waren Leidenszeiten - doch was bedeuten schon vielleicht 30 bis 40 Stunden bei einem Zahnarzt, wenn man dafür ein halbes Leben lang keine Zahnprobleme mehr hat...!

Wie können wir als Salz kraftvoll bleiben ...? Die Antwort dürfte jetzt eigentlich nicht schwerfallen, zumindestens in der Theorie! Als Salz der Erde und als Licht der Welt sind wir kraftvoll, wenn wir uns in unserer Schwachheit von Gott gebrauchen lassen... Wenn wir nicht immer den breiten Weg mit der Masse mitziehen, wenn wir dagegen auch mal gegen den Strom schwimmen! Wir wissen bereits, hoffentlich auch aus der Praxis, wie allwissend und allmächtig unser Heiland ist. Wir haben bereits Seine Verheißungen ausprobiert, Gebetserhörungen erfahren und Segen erlebt! Gerade auch dann, wenn wir uns nicht dieser Welt angepaßt haben. Wir sind, gerade in extremen Situationen, dazu bestimmt, als Schafe unter Wölfen eine klare Haltung einzunehmen. Lassen wir uns doch deshalb nicht von dieser Welt in entscheidenden Dingen beeinflussen! Tragen wir nicht den Esel nach Hause, wie die zwei Wanderer aus der Eingangsgeschichte. Lassen wir uns von Jesus tragen, passen wir uns Ihm
dabei immer mehr an! Jesus nimmt uns dabei alle Lasten und Schwierigkeiten ab, wenn wir Ihm ganz und gar vertrauen, auch wenn wir dabei nur ein Paar Fußspuren im Sand sehen! Es sind garantiert Seine! Deshalb, und mit diesem Vers möchte ich schließen

"31 Ob ihr nun eßt oder trinkt oder was ihr auch tut, das tut alles zu Gottes Ehre. " (1. Korinther 10,31)

Amen!