Das Wort vom Kreuz 4 – Verlassenheit und Angst
Predigt Jürgen 7. November 1999
Matthäus 27,46

Vor einigen Wochen hat mich eine Morgenandacht bei „Wort des Lebens“ sehr stark beeindruckt. In diese Andachten gehen einige von uns nicht immer motiviert hinein, halten sich mühsam wach, so nach dem Motto, was kann uns denn der liebe Kollege oder auch die Kollegin mir schon erzählen... So geht es auch mir immer mal wieder... Ich freue mich oft sehr auf meine Arbeit, aber eine gemeinsame Morgenandacht kommt mir ab und zu, leider, wie ein notwendiges Übel vor. Doch diese Andacht, an einem schönem Sommertag im Jahre 1999, gehalten von einer Hauswirtschafterin, hat mich fast vom Hocker gerissen. Es ging dabei um das Evangelium, um die Botschaft, die wir doch schon unzählige Male vernommen haben..., doch dieses Mal war diese gute Nachricht besonders spannend und einleuchtend verpackt. Ich hoffe, Ihr werden genauso mitgerissen sein... Diese Morgenandacht wurde bei uns als Hörspiel gehalten, das Thema lautet ganz einfach und provokativ

„Sauberes Blut ! Was würdest Du machen?“

Sprecher: Der Tag ist vorüber, du fährst gerade nach Hause. Du schaltest dein Radio ein. Du hörst einen kurzen Bericht über ein kleines Dorf in Indien, wo einige Dorfbewohner plötzlich und auf merkwürdige Weise an einer Grippe gestorben sind, die noch völlig unbekannt ist. -kurze Pause-
Es ist nicht die gewöhnliche Grippe, drei oder vier Menschen sind daran gestorben und es ist irgendwie interessant. Man entsendet einige Ärzte dort hin, um diese Sache näher zu untersuchen. Du denkst Dir bei der Sache nicht viel, aber am Sonntag, als Du gerade vom Gottesdienst nach Hause kommst, hörst Du einen weiteren Bericht im Radio. Alles, was sie sagen, ist, das es nicht drei, sondern 30.000 Dorfbewohner sind, die mittlerweile verstorben sind, dort auf dem Bergrücken dieser einen besonderen Gegend in Indien; und an diesem Abend kommt es sogar im Fernsehen.
CNN bringt einen kurzen Bericht; da tagen hohe Leute vom Gesundheitszentrum in Atlanta, weil man von solchen Krankheitssymptomen nie vorher gehört hat.
Am Montag morgen, als Du aufstehst, ist es die Hauptnachricht.
Diese Krankheit gibt es nicht mehr nur in Indien; sie hat sich ausgeweitet nach Pakistan, Afghanistan und Iran, und bevor du es überhaupt realisierst, weitet sie sich immer mehr aus, die Politiker und Ärzte haben sie als „mysteriöse Grippe" bezeichnet. Der Präsident hat einen Kommentar abgegeben, daß er und jeder andere hofft und betet, daß alles gut wird da drüben. Aber jeder fragt sich, wie werden wir diese Sache in den Griff bekommen? Der Präsident von Frankreich macht eine Ankündigung, die Europa schockiert:
Präsident: Die Grenzen werden geschlossen. Es wird keine Flüge mehr geben von Indien, Pakistan oder irgendeinem Land, wo diese mysteriöse Grippe gesichtet wurde.
Sprecher: Dann, plötzlich und unerwartet kommt die Nachricht.
Der Code ist entschlüsselt. Ein Heilmittel kann gefunden werden.
Ein Impfstoff kann hergestellt werden. Und zwar, in dem man das Blut einer Person nimmt, die noch nicht infiziert ist. Und so wird tatsächlich, überall im Mittleren Westen, durch alle Kanäle und Fernsehsender jeder darum gebeten eine ganz einfache Sache zu tun:
Fernsehstimme: Gehen sie zu dem Krankenhaus in ihrem Ort und lassen sie ihre Blutart bestimmen, das ist alles, worum wir sie bitten.
Wenn sie auch die Sirenen in ihrer Nachbarschaft hören, kommen sie bitte schnell, leise und sicher in die Krankenhäuser.
Sprecher: Tatsächlich, als du und deine Familie an diesem Mittwoch abend dort hin gehen, ist dort eine lange Schlange von Menschen und da sind Krankenschwestern und Ärzte, die heraus kommen und einen in den Finger piken, um Blut zu entnehmen und es zu beschriften. Deine Frau und Deine Kinder sind da draußen und sie bestimmen eure Blutart.
Krankenschwester: Warten sie hier auf dem Parkplatz, und wenn wir ihre Namen aufrufen, sind sie entlassen und können nach Hause gehen.
Sprecher: Du stehst geängstigt da, mit deinen Nachbarn um dich herum, fragst Dich, was um alles in der Welt hier vor sich geht und ob dies das Ende der Welt sei. Plötzlich kommt ein junger Mann rennend aus dem Krankenhaus heraus und ruft laut. Er ruft einen Namen und winkt mit einer Schreibunterlage.
Dein Sohn ruft da zurück: Was?
Sprecher: Er ruft es noch einmal ! Und euer Sohn zerrt an deiner Jacke und sagt:
Sohn: Papa das bin ich.
Sprecher: Bevor Du es richtig mitbekommst, haben sie deinen Sohn schon mitgenommen.
Vater: Warte mal ; he, bleibt mal stehen!
Krankenschwester: Das ist schon oK, sein Blut ist sauber. Sein Blut ist rein. Wir wollen sicher gehen, das er die Krankheit wirklich nicht hat. Wir denken, daß er das richtige Blut hat.
Sprecher: Fünf spannungsgeladene Minuten später kommen die Ärzte und Krankenschwestern heraus, weinen und umarmen sich gegenseitig. Einige lachen sogar.
Die Krankenschwester sagt: Es ist das erste mal, das man jemanden lachen sieht innerhalb der letzten Tage.
Sprecher: Ein alter Doktor kommt zu dir und sagt:
Doktor: Danke, mein Herr, das Blut ihres Sohnes ist perfekt. Es ist sauber, es ist rein und wir können einen Impfstoff herstellen.
Sprecher: Als diese Nachricht, überall auf dem Parkplatz voller Menschen, um sich greift, schreien Menschen, lachen beten oder weinen. Aber dann nimmt der grauhaarige Doktor dich und deine Frau beiseite und sagt:
Doktor: Können wir Sie einen Moment sprechen?
Wir waren uns dessen nicht bewußt, das der Spender minderjährig sein würde und wir bitten sie, wir bitten sie diese Einverständniserklärung zu unterschreiben.
Sprecher: Du fängst an zu unterschreiben und dann siehst du, das daß Feld mit der Menge an Blut, die entnommen werden soll, noch frei ist.
Vater: Wwwwieviel Blut werden sie denn entnehmen?
Sprecher: In diesem Moment entweicht das Lächeln aus dem Gesicht des alten Mannes. Und er sagt:
Doktor: Wir hätten nie gedacht, daß es ein kleines Kind sein würde, wir waren nicht vorbereitet. Wir brauchen alles!
Vater Aber, aber...
Doktor: Sie verstehen nicht, wir reden hier über die Rettung der gesamten Welt....
Vater: Bitte, können sie ihm den keine Transfusion geben?
Doktor: Wenn wir sauberes Blut hätten, würden wir es machen..... Können sie jetzt bitte unterschreiben? BITTE unterschreiben sie.
Sprecher: In betäubter Stille tust du es. Dann sagen sie:
Krankenschwester: Wollen sie einen Moment noch mit ihrem Sohn zusammensein, bevor wir anfangen?
Sprecher: Kannst du da jetzt einfach so rein gehen? Kannst du zu deinem Sohn gehen in diesem Raum, wo er auf dem Tisch sitzt und sagt:
Sohn: Papa? Mama ? Was passiert hier?
Sprecher: Kannst du seine Hände nehmen und sagen
Vater: Sohn, deine Mami und ich wir lieben dich, und wir würden niemals etwas zulassen, was nicht wirklich sein muß. Verstehst Du das?
Sprecher: Und wenn der alte Doktor hereinkommt und sagt:
Doktor: Es tut mir leid, wir müssen... wir müssen jetzt anfangen. Da sterben Menschen auf der ganzen Welt.
Sprecher: Kannst du ihn zurück lassen? Kannst du hinausgehen, während Dein Sohn sagt:
Sohn: Papa? Mama? Papa ? Warum - Warum habt ihr mich verlassen?
Sprecher: Und nächste Woche dann, wenn sie eine Feier zu Ehren Deines Sohnes geben und einige Leute währenddessen schlafen, und andere kommen erst gar nicht, weil sie lieber baden gehen wollen, und einige Leute kommen mit einem überheblichen Lächeln auf den Lippen und geben nur vor, sich dafür zu interessieren. Würdest Du nicht aufstehen und sagen
Vater: Mein Sohn ist gestorben! Ist Euch das denn total egal?
Sprecher: Ist es nicht das was Gott sagt? Mein Sohn ist gestorben. Weißt Du nicht, wie sehr mich das schmerzt?
Vater, es mit Deinen Augen zu sehen, zerbricht unsere Herzen. Vielleicht fangen wir jetzt an, diese große Liebe zu verstehen, die Gott für uns hat...
Da schreit der Sohn in diesem Anspiel voller Angst ganz verzweifelt in diesem Krankenhauszimmer: Papa? Mama? Papa ? Warum - Warum habt ihr mich verlassen? Er weiß, was auf ihn zukommt, er ahnt, daß sein reines und gesundes Blut für diese kranke und kaputte Welt herhalten muß...., er ahnt, daß er sterben muß, damit alle anderen überleben können...

Mindestens so einsam und verlassen muß sich auch unser Heiland, der HERR Jesus, gefühlt haben, als Er voller Angst und Verzweiflung sein viertes Wort vom Kreuz herunterschreit, wir lesen es in Matthäus 27

„46 Und um die neunte Stunde schrie Jesus laut: Eli, Eli, lama asabtani? Das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“
Es ist stockdunkel auf Golgatha, eine etwa dreistündige Finsternis hat sich über das ganze Land gelegt, als Jesus diesen verzweifelten Schrei von sich gibt. Der so entsetzlich leidende Menschensohn Jesu ist gottverlassen. Keine Stimme spricht jetzt vom Himmel herab
„Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.“
(Matthäus 3,17)
Keine Engelscharen sind bei ihm, um Ihm zu helfen. Jesus, dessen Vater bisher immer bei Ihm war, siehe Johannes 16,32, erleidet diese gottverlassene Einsamkeit.
Hast Du Dich schon einmal verzweifelt, voller seelischer Schmerzen, einsam und verlassen und dazu noch voller Angst gefühlt? Hast Du dabei schon einmal dabei das Gefühl gehabt, daß Dir niemand mehr helfen kann? Ich kann diese Schmerzen, diese Verlassenheit vielleicht erahnen, der HERR führte mich selbst einmal in solch ein finsteres Todestal..., davon später mehr. Labile und gottverlassene Menschen können in solch einer Situation durchaus Selbstmord begehen, der verstorbene ehemalige Schlagerstar Rex Gildo ist hierfür vielleicht ein Beispiel!

Jesus verliert in Seiner Gottverlassenheit am Kreuz jedoch nicht Sein Vertrauen, zweimal ruft Er aus „Mein Gott, mein Gott“! Und Jesus stellt daraufhin an Seinen Vater die Frage: „Warum hast Du mich verlassen?“ Natürlich kennt Jesus die Antwort auf diese Frage schon. Sein Vater, der große oberste Richter, kann dem, der die Schuldigen vertritt, kein Lächeln schenken. Gott verabscheut die Sünde. Selbst wenn der Sohn sie trägt, um sie aus der Welt zu schaffen, bleibt doch diese Sünde abscheulich. Jesus ist am Kreuz von Golgatha gottverlassen, um unserer Sünde willen, damit wir als errettete Sünder niemals mehr einsam und gottverlassen zu sein brauchen. Und darum geht es heute. Gerne möchte ich uns nun nach diesen einleitenden Gedanken einen kleinen Überblick davon geben, was uns heute unter dem Kreuz von Golgatha erwartet:

HauptteilSatan verharmlost auch heute noch jede SündeJesus Leiden am KreuzAus großer Gottverlassenheit hinein in die Gnade Jesu
Schlußgedanke: ... und ob ich schon wanderte im finsteren Tal...

Singen wir nun aus dem Lied 287 die erste Strophe:
„Nun gehören unsere Herzen ganz dem Mann von Golgatha, der in bittren Todesschmerzen das Geheimnis Gottes sah, das Geheimnis des Gerichtes über aller Menschen Schuld, das Geheimnis neuen Lichtes aus des Vaters ewger Huld.“

Wir leben in einer verkehrten Welt. Der Teufel, der Herr und Verblender dieser Erde, hat es tatsächlich geschafft, Sünde zu verharmlosen und sie darüber hinaus auch noch als begehrenswertes Ziel unserer sinnlicher Wünsche erscheinen zu lassen. Die Sünde wird uns von Satan ganz einfach schmackhaft gemacht. Raffiniert hat dieser Verblender ganz einfach die biblischen und auch ethisch – moralischen Werte ins Gegenteil verkehrt. Was früher einmal gut war, gilt heute als schlecht, und alles Schlechte wird heute als vorbildlich und gut dargestellt! Wie sollen denn da heute noch die gottlosen Menschen zur Sündenerkenntnis kommen? Sünde ist doch etwas Gutes, wird ihnen immer wieder von der Werbung vorgegaukelt! Einige Beispiele hierzu...
Der neue Formel 1 – Weltmeister Nika Häkinnen wirbt heute für ein bekanntes Mobilfunknetz mit den Worten „verdammt gut!“ Da frage ich mich doch, wenn etwas verdammt ist, wie kann es dann gut sein?
Der Autokonzern Ford umwarb im vergangenem Jahr seinen neuen Fiesta folgendermaßen: „Teuflisch gut oder einfach himmlisch? Höllisch gute Qualität... Schutzengel auf Wunsch... Himmlisch bequem... ein teuflisches Fahrwerk...“ – Eine pornographische Fernsehsendung nennt sich schon seit Jahren „Liebe Sünde“... – Das Möbelhaus Unger umwarb seine Küchenmodelle, auch in Wolfratshausen, mit dem Slogan „Kommen Sie in Teufels Küche – Möbel, vom Teufel persönlich designed“... Solch eine Werbung hat sich Gott jedoch nicht gefallen lassen, Möbel Unger ist, soweit ich gehört habe, in Konkurs gegangen und von Möbel Mahler übernommen worden... – Der sogenannte Fernsehpfarrer Jürgen Fliege darf unseren lieben Gott bisher ganz ungestraft als „der alte Gangster da oben“ bezeichnen... Mit Gott kann man eben auch Quote machen, hat nicht nur Jürgen Fliege erkannt... Vor kurzem gab es den Tatort „Die apokalyptischen Reiter“ oder auch den aktuellen US – Zweiteiler „Die Arche Noah“, den jeweils neun Millionen Fernsehzuschauer sahen, laut Süddeutscher Zeitung die schlechteste Fernsehsendung der letzten zehn Jahre... Göttliche Wahrheiten werden heute so ins Gegenteil verkehrt, die Sünde wird dagegen immer mehr zu einem begehrenswerten Lustobjekt hochstilisiert. Der Teufel hat seine Verführten fest im Griff...
Ich gebe es zu, im Augenblick der Sünde erscheint diese Sünde tatsächlich als äußerst verführerisch und begehrenswert, sie zeigt sein zuckersüßes Angesicht – doch hinterher hat sie nichts weiter als ein kaltes und abstoßendes Lächeln für mich übrig. Es erinnert mich sehr an einige Verse aus den Sprüchen, hier wird die Sünde bildhaft als eine verführerische Hure beschrieben, um die man am besten einen weiten Bogen macht.

„3 Denn die Lippen der Hure sind süß wie Honigseim, und ihre
Kehle ist glätter als Öl, 4 aber hernach bitter wie Wermut und
scharf wie ein zweischneidiges Schwert. 5 Ihre Füße laufen zum
Tod hinunter; ihre Gänge führen ins Grab. 6 Sie geht nicht
stracks auf dem Wege des Lebens; unstet sind ihre Tritte, daß
sie nicht weiß, wo sie geht.“
(Sprüche 5,3-6, Luther von 1912)

Die Sünde betrügt uns und ist tatsächlich etwas sehr Abscheuliches.
Sie ist eben kein billiges Kavaliersdelikt, etwas, was man ohne Schaden genießen und anschließend schadlos wegwerfen kann, wie es uns der Teufel einzureden erhofft. Schon Moses hat erkannt, daß man die Sünde genießen kann, doch er wollte trotzdem viel lieber mit dem Volk Gottes mißhandelt werden als eine Zeitlang in diesem Genuß der Sünde zu leben, siehe Hebräer 11,25!
Mag die Sünde in den Augen dieser Welt noch so schön erscheinen, so zeigt das Wort Gottes doch ihr wahres Angesicht schonungslos auf. Hinter jeder Sünde steckt die Fratze des Teufels, die Grimasse eines Lügners und Mörders – und da verliert jetzt die Sünde für mich auf einmal ihren ganzen Reiz, ach, wenn ich mir doch öfters darüber klar wäre... Wie gut, daß Jesus mir nicht nur 777 mal vergibt...! Doch lesen wir nun die Aussagen der Schrift über diesen verführerischen Menschenfeind, der tatsächlich erfolgreich in der Lage dazu ist, uns abscheuliche Sündentaten als zuckersüße Honignaschereien zu verkaufen, um uns damit zu verblenden!
„8 Wer Sünde tut, der ist vom Teufel; denn der Teufel sündigt
von Anfang an. Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, daß er die
Werke des Teufels zerstöre.“
(1. Jo 3,8)

„44 Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters
Gelüste wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht
nicht in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn
er Lügen redet, so spricht er aus dem Eigenen; denn er ist ein
Lügner und der Vater der Lüge.“

(Joh 8,44)

Die eigentliche Macht dieses Teufels zeigt sich vor allem in den grausamen Kriegen, die auch heute immer wieder aufflackern , ob es im Kosovo oder in Tschetschenien ist. Sünde ist etwas Abscheuliches. Gerade hier geht es nicht mehr nur um sogenannte „zuckersüße Kavaliersdelikte“, sondern um grausame Zerstörungen, Vergewaltigungen, Folterungen und Massenmorde. Spätestens hier zeigt der Teufel sein wahres fürchterliches Angesicht. Bitte denkt daran, wenn Euch dieser Feind mal wieder auf die sanfte Art verführen will... Deshalb, hört nicht auf die Werbung, wenn sie Euch mit „verdammt gut“ in „Teufels Küche“ locken will...
„8 Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel,
geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er
verschlinge.“
(1. Petrus 5,8)

Jede Sünde, ob sie nun „nur“ eine Lüge ist oder aber auch ein Kapitalverbrechen ist, muß Gott in Seiner Gerechtigkeit mit dem Tod bestrafen, mit der ewigen Trennung von Gott. Damit nicht die ganze Menschheit dieses Schicksal erleiden muß, gerade deshalb ging Gottes Sohn, unser HERR Jesus, stellvertretend für uns, für mich persönlich, ans Kreuz und starb auch für meine Sünden... Und deshalb hat sich mein HERR Jesus auch so einsam und gottverlassen gefühlt, weil Er stellvertretend für mich diese Gottverlassenheit und Einsamkeit erduldet hat, um für meine Sünden gottverlassen und einsam zu bezahlen und zu sterben...! Und deshalb wird uns Gott nicht in Stich lassen, wenn wir vielleicht einmal äußerlich einsam unter großen Schmerzen sterben müssen. Dann wird uns Gott besonders nahe sein. Es ist nicht Gottes Art, uns, Seine Kinder, zu verlassen!

Singen wir nun die zweite Strophe aus unserem Lied 287
„Nun in heilgem Stilleschweigen stehen wir auf Golgatha. Tief und tiefer wir uns neigen vor dem Wunder, das geschah, als der Freie ward zum Knechte und der Größte ganz gering, als für Sünder der Gerechte in des Todes Rachen ging.“

Körperliche Schmerzen können wir alle bis zu einem bestimmten Punkt noch ertragen, zumal die moderne Medizin gegen fast jeden Schmerz noch die richtigen Mittel hat. Aber seelische Schmerzen sind grausam. Sie äußern sich zum Beispiel in Depressionen, Einsamkeit, dem Gefühl der Sinnlosigkeit und Leere und der Gottverlassenheit... Als es mir noch als Ungläubiger einmal besonders gut ging und ich mir einen zusätzlichen und sehr teuren Skiurlaub in Zermatt leisten wollte mit allem Drum und Dran, da holte mich Gott sehr schnell auf den Boden der Tatsachen zurück... Ich stürzte am dritten Tag sehr schwer, bekam eine heftige Zerrung, die sich noch ein halbes Jahr später bemerkbar machte. Damit war der Skiurlaub beendet. Diesen Frust bekämpfte ich am Abend im Hotel mit Alkohol, der Kater löste am anderen Morgen große seelische Nöte aus... Und gleichzeitig bekam ich noch heftigste Zahnschmerzen..., ich wollte weder leben noch sterben, so schlimm haben sich bei mir körperliche und seelische Schmerzen gleichzeitig ausgewirkt...!
Mitten im schlimmsten Liebeskummer meines Lebens, als Ungläubiger, vor etwa zehn Jahren, habe ich mich mal drei Tage und drei Nächte lang nur von alkoholischen Getränken ernährt. Doch dieses Zeug tröstet nicht, sondern vergrößert nur noch die Einsamkeit und die seelischen Qualen.... Wenn es mir nach meinen Schandtaten in diesen finsteren Stunden bereits so schlecht ging, um wieviel mehr muß dann erst Jesus gelitten haben, durchbohrt von Nägeln, einsam und gottverlassen am Kreuz hängend... für die Schandtaten dieser Welt und auch für mich sterbend...

Eine Seele, die sich von Gott verlassen weiß, erleidet Unerträgliches. Und was können wir daraus lernen? Gerne zitiere ich jetzt einmal den englischen Prediger Spurgeon.

„Hoffentlich hilft dieses Kapitel den Kindern Gottes, ein wenig besser ihre niemals endende Verpflichtung gegenüber ihrem Erlöser und HERRN zu verstehen. Miß die Höhe Seiner Liebe, wenn sie sich überhaupt messen läßt, mit der Tiefe Seines Schmerzes, wenn das möglich ist. Sieh, um welchen Preis Er uns erlöst hat von dem Fluch des Gesetzes. Dann sage Dir: Was für Leute sollten wir doch sein! Wieviel Liebe sollten wir dem entgegenbringen, der die schrecklichste Strafe erduldete, damit wir bewahrt bleiben von dem kommenden Zorn!“

„Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“ Dieser Notschrei unseres HERRN wendet sich nicht gegen Gott, sondern an Gott. Jesus gebraucht dabei nicht einfache menschliche Worte, nein, Jesus zitiert dabei aus Gottes Wort, aus dem Psalm 22, den ersten Vers. Es ist der Leidenspsalm Jesus, hier werden prophetisch die körperlichen und seelischen Qualen Jesu` am Kreuz viele hundert Jahre vor Seinem Tod beschrieben!

Dieses Wort ´Mein Gott` hören wir aber auch immer wieder als billige Floskel in dieser Welt, immer dann, wenn sich diese Menschen ganz herablassend bei Gott beklagen wollen, Ihn damit verklagen wollen! Wie gedankenlos und besserwisserisch wird hier doch über Jesus Leiden hinweggesehen! Geradezu verspottet wird unser Heiland in dieser Welt durch diese beiden Worte, unser Heiland, dessen Blut so kostbar und so teuer ist, so daß es sogar sämtliche Millionen von Tieropfern im Alten Testament mehr als aufwiegt!

„Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“ Für ein so heiliges und reines Wesen wie Jesus, und jetzt zitiere ich wieder Spurgeon, muß es eine außerordentliche Erfahrung gewesen sein, zum Sündopfer gemacht zu werden. Sünde wird auf Ihn gelegt, und Er wird behandelt, als sei Er schuldig, obwohl Er persönlich niemals gesündigt hat!
Jesus kennt natürlich schon die Antwort auf Seine Frage... Jesus kennt den Heilsplan bereits, Jesus drückt es in seinem sechsten Wort vom Kreuz aus, wenn Er spricht: ´Es ist vollbracht`!
Jesus ist auch für mich an meiner Stelle einsam und gottverlassen gestorben – da hätte ich hängen müssen, wenn es für mich keine Gnade in Jesus gegeben hätte! Diese Gottverlassenheit ist ein Teil der Strafe... Gott wendet sich von Jesus ab, weil wir uns, weil ich mich immer wieder von Gott abgewendet habe, indem wir, indem ich immer wieder gesündigt habe... Wir haben Gott zuerst verlassen, deshalb wendet sich Gottvater jetzt von Jesus ab! Es wäre unerträglich für uns, wenn Gott sich von uns abwenden würde – Jesus trägt diese Unerträglichkeit bereits stellvertretend für uns, für mich...!
„Der Lohn der Sünde ist der Tod!“ (Römer 6,23)
Tod, das können wir, wie wir es wissen, auch mit Getrenntsein von Gott, mit ewiger Gottverlassenheit, mit ewigen seelischen Qualen interpretieren. In der Geschichte vom reichen Mann und dem armen Lazarus (Lukas 16, 19-31) erlebt der reiche Mann in der Hölle diese schlimmen Qualen. Er, der in seinem irdischen Leben Gott nicht die Ehre gegeben hat, erleidet nun diesen Lohn der Sünde, ich lese aus dem Lukasevangelium
„23 Als er nun in der Hölle war, hob er seine Augen auf in seiner
Qual und sah Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß.24
Und er rief: Vater Abraham, erbarme dich meiner und sende
Lazarus, damit er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche
und mir die Zunge kühle; denn ich leide Pein in diesen Flammen.“

Der arme Mensch Lazurus hingegen darf sich jetzt ganz reich beschenkt fühlen. In ihm erfüllt sich auch dieser Vers aus Römer 6,23. Dieser Vers geht nämlich ganz verheißungsvoll weiter, ich lese ihn noch einmal komplett
„23 Denn der Lohn der Sünde ist der Toda, die Gnadengabe
Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.“

Lazarus hat diese Gnade, dieses Geschenk des Himmels, erlebt und erfahren. Auch wir, die wir an Jesus Christus glauben, dürfen diese Gnade erleben! Deshalb ist Jesus gottverlassen für uns am Kreuz gestorben. Deshalb kann Jesus jetzt an uns Gnade vor Recht ergehen lassen!
Singen wir nun die dritte Strophe aus unserem Lied 287:
„Doch ob tausend Todesnächte liegen über Golgatha, ob der Hölle Lügenmächte triumphieren fern und nah: Dennoch dringt als Überwinder Christus durch des Sterbens Tor, und die sonst des Todes Kinder, führt zum Leben Er empor.“

Eigentlich hätte ich, nach weltlichen Maßstäben gerechnet, allen Grund, mich einsam und gottverlassen zu fühlen... so ging es mir durch den Kopf, als ich am Feiertag Allerheiligen gegen 16.30 Uhr in meine zu Hause zurückging, in das sogenannte Jägerhaus, welches einsam und verlassen direkt am Starnberger See liegt und dessen einziger Bewohner ich zur Zeit war, weil die Nachbarn auf Kurzurlaub waren... Die Winterzeit läßt die Abende noch länger werden, und eigentlich müßte ich ja auch Angst vor der Nacht haben, vor Einbrechern, dachte ich mir so, als ich dem schönen Sommer und den milden Herbsttagen nachtrauerte... Eigentlich bin ich als Single total einsam und verlassen... Ich gebe es zu, diese Gedanken, die mich gerade in der kalten Jahreszeit regelrecht hinunterziehen könnten, sind gerade immer dann da, wenn ich gesündigt habe und eigene Wege gegangen bin. Doch jede Rückbesinnung und Umkehr zu Jesus hin lassen mich erkennen, daß ich doch eigentlich einer der glücklichsten Menschen auf dieser Erde bin, weil Jesus mich vor Einsamkeit und Depression befreit hat, auch wenn ich in einem recht einsam gelegenem Haus wohne. Ich darf permanent miterleben, daß Jesus mir nicht gegeben hat den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit (2. Tim 1,7). Ich darf meine vielleicht noch vorhandenen Ängste immer mehr verlieren... Ich brauche mich nicht mehr einsam und verlassen zu fühlen, weil Jesus am Kreuz von Golgatha auch meine Ängste und meine Gottverlassenheit mit durchlitten hat, weil Jesus jetzt in mir lebt, weil Seine vollkommene Liebe auch immer mehr meine Furcht ausgetrieben hat (1. Joh 4,18)... Um allerdings zu dieser Ansicht zu gelangen, da bedurfte es schon vieler Wunder...

Als ich vor vielen Jahren noch wohlbehütet bei meinen Eltern in der Nähe von Bielefeld wohnte, da war es einmal mein größter Traum, einmal in München nachts alleine mit der U – Bahn zu fahren, als Fremder in einer großen Stadt, die totale Freiheit genießend... Dieser Traum hat sich einige Jahre später auf makabre Weise immer wieder erfüllt, nur daß ich nicht die große Freiheit verspürte, die ich mir damals vorgaukelte, sondern ich in mir nur noch innere Leere, Furcht und große Einsamkeit erlebte, als Fremder in einer Millionenstadt, umgeben von Tausenden von Menschen, die genauso einsam waren, obwohl sie doch von so vielen Menschen umgeben sind. Etwa jeder zehnte Münchner leidet unter Menschenfurcht und regelmäßigen Depressionen, in einer Stadt der Lust und Lebensfreude, gerade jetzt, wo es auf den Winter zugeht...

Auch ich war einer dieser zehn Prozent, ich merkte es, als mich Gott, sozusagen „aus heiterem Himmel“, im Sommer 1991 von meinem hochmütigem und stolzem Roß hinunterwarf! Von einem Tag auf den anderen wurde ich mit mir selber immer unzufriedener, kam mit meinen Kollegen nicht mehr klar, es beschlichen mich immer mehr unerklärliche Angstzustände, und je höher die sommerlichen Temperaturen stiegen (bis dahin vertrug ich Hitze ausgezeichnet!), desto mehr nahm meine Furcht zu, bis ich mich, ganz und gar depressiv, kaum noch vor die Haustür traute. Ich ließ mich krankschreiben und schleppte mich an diesem schlimmsten Tag meines Lebens mit letzter Kraft zum Hauptbahnhof, um nach Bielefeld zu fahren, zu meinen Eltern. Ich hatte den Glauben an mich selbst total verloren, war innerlich zerbrochen und ohne jeden Halt, wollte nie mehr in diese „Traumstadt“ zurück...
...doch Gott zerbricht nicht nur, Er baut auch wieder auf. Er führte mich zu meiner gläubigen Schwester und zu meinem Schwager, die in Bielefeld wohnen und die mir dann Jesus näherbrachten. Nach drei Tagen voll innerer Kämpfe war mir klar, daß ich einem Leben mit Jesus nichts mehr entgegensetzen konnte, vor allem nicht mein kaum noch vorhandenes Ich – und ich nahm ganz bewußt am 13. August 1991 Jesus als meinen HERRN und Heiland in meinem Leben auf. Erleichtert ergriff ich Seine rettende Hand und erlebte gleich innerhalb kürzester Zeit erstaunliche Gebetserhörungen (zum Beispiel problemlose Aufgabe des Rauchens). Und was ich mich ohne Jesus nie getraut hätte, wagte ich nun mit Ihm: Den völligen Neuanfang in München, total alleine, das Suchen nach einer geeigneten Gemeinde, den Arbeitsplatzwechsel... Meine noch nicht überwundene Menschenfurcht bereitete mir dabei große Schwierigkeiten, aber Jesus half mir, auch diese Hürden in Seinem Namen zu nehmen. Platzängste und Menschenfurcht habe ich so ganz und gar überwinden dürfen... Und warum erzähle ich uns das?

Gerne möchte ich immer wieder ein Zeugnis dafür sein, daß ich all diese Veränderungen in meinem Leben, bis hin zu meinem Arbeitsplatzwechsel nach Wort des Lebens, niemals aus eigener Kraft geschafft hätte. All diese wunderbaren Veränderungen habe ich nur Jesus zu verdanken. Jesus hat auch für mich am Kreuz die allerschlimmsten Ängste und gottverlassenen Einsamkeiten erduldet und ausgehalten, und deshalb brauche ich als ein frohes Kind Gottes heute niemals mehr einsam und verlassen und depressiv zu sein, auch nicht als Single in einem einsamen Haus. Jesus lebt in mir! Ich durfte umkehren, damals, bei meiner Bekehrung, Jesus meine Sünden bekennen... Jesus ist auch für meine Sünden, einsam und gottverlassen, am Kreuz gestorben, damit ich heute nicht mehr einsam und gottverlassen mit meinem auferstandenem HERRN leben darf. Jesus lebt in mir!

Singen wir nun aus Lied 287 die vierte und letzte Strophe
„Schweigen müssen nun die Feinde vor dem Sieg von Golgatha. Die begnadigte Gemeinde sagt zu Christi Wegen: Ja! Ja, wir danken Deinen Schmerzen; Ja, wir preisen Deine Treu; Ja, wir dienen Dir von Herzen; Ja, Du machst einst alles neu!“

Der HERR Jesus ist mein, Er ist unser guter Hirte geworden, wie es auch so schön der 23. Psalm bezeugt. Doch was passiert dann, wenn auch ich wieder einmal durch dunkle Täler gehen sollte, durch solche Täler, durch die ich seit meiner Bekehrung nicht mehr wandern mußte? Ich hoffe ganz menschlich, daß mir schwere Prüfungen natürlich erspart bleiben, doch müssen wir als Gläubige natürlich jederzeit mit großen Anfechtungen und Versuchungen rechnen, auch der Psalm 23 berichtet poetisch davon, siehe
„4 Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein
Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten
mich.“

Jetzt heißt die Devise: Jetzt erst recht darauf vertrauen und sich nicht fürchten, denn Jesus ist ja da, Er verläßt mich nicht! Da müssen wir jetzt durch! Doch das ist natürlich einfacher gesagt als getan! Spurgeon gibt uns hier folgende Ratschläge: ´Wenn wir einmal unter dem Eindruck stehen sollten, daß Gott uns verlassen hat, dann laßt uns von unserem HERRN lernen, wie wir uns recht verhalten. Wenn Gott Dich verlassen hat, wie Du meinst, dann schließe nicht die Bibel, nein, öffne sie, wie Jesus es tat, und laß Dir das Wort schenken, das Dir aufhilft. Wenn Dich Gott verlassen hat, wie Du meinst, dann höre nicht auf zu beten, nein, bete, wie Jesus es tat, und bete ernsthafter als zuvor. Wenn Du glaubst, daß Gott Dich verlassen hat, dann kündige Ihm Dein Vertrauen nicht auf, sondern rufe, wie Jesus es tat: „Mein Gott, mein Gott!“ Tue es immer wieder! Laß Dich nicht vom Glauben abhalten! Halte fest an Jesus! Setze alles auf eine Karte! Geh unter oder schwimme!`
Soweit Spurgeon... Ich bin immer wieder von Hiob begeistert, der in seiner scheinbaren Gottverlassenheit dennoch vertraute und mitten in seinem Elend die weltberühmten Worte ausrief

„25 Aber ich weiß, daß mein Erlöser lebt...!“ (Hiob 19,25)

Jesus lebt, und Er wird mich niemals verlassen, denn dafür verließ ja
schon Gott Seinen Sohn, um meinetwillen. Jesus wird mich niemals in meinen Versuchungen überfordern und in Stich lassen, denn
„18 Denn worin er selber gelitten hat und versucht worden ist,
kann er helfen denen, die versucht werden.“ (Hebräer 2,18)

Jesus ist mein guter Hirte, er wird mir beistehen. Diese felsenfeste Gewißheit darf ich hoffentlich auch haben, wenn ich mal wirklich wieder in der Patsche stecken sollte. Das große Thema dieser Predigt ist das Leiden Jesus und damit verbunden die Angst, die Einsamkeit und die Gottverlassenheit – und das große Thema ist unsere Errettung. Hoffentlich erinnern wir uns dann immer wieder daran, daß Jesus Seine Angst und Gottverlassenheit überwunden hat, damit wir nach unserer Erlösung auch keine Angst mehr zu haben brauchen und dafür Seinen Frieden haben dürfen, in allen Lebenslagen! Seine vollkommene Liebe treibt auch unsere Furcht aus (1. Joh 4,18)! Und so möchte ich schließen mit einem hoffnungsvollem Abschiedswort, welches Jesus vor Seinem Leiden und Sterben Seinen Jüngern zugerufen hat, um Ihnen in dieser Welt viel Mut und Hoffnung zu geben. Ich lese aus Joh 16,33
„33 Das habe ich mit euch geredet, damit ihr in mir Frieden
habt. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe
die Welt überwunden.“

Amen!