Predigt Jürgen 30. April 2000
Das Wort vom Kreuz 7 – Erlösung und Sieg
Lukas 23,46


Da kommt eine Person. Du könntest es sein oder aber auch ich. Du gehst voller Freude erwartungsvoll in den Himmel und wirst von Jesus ganz herzlich im Regierungsviertel, in der allerersten und allerschönsten Toplage, begrüßt. Nun übernimmt ein Engel die weitere Führung und Besichtigungstour. Jesus hat für all Seine Erwählten und Erlösten bereits Wohnungen gebaut, Wohnungen, die ewig halten, und nun ist es Deine Frage, wo Dein endgültiger Platz im Himmel einmal sein wird. Nach diesen wunderbaren allerersten Eindrücken verlaßt ihr diese wunderschöne himmlische Toplage mit den eleganten Palästen und Villen und kommt in eine gutbürgerliche Wohngegend mit großzügigen Park- und Gartenanlagen. Langsam wunderst Du Dich..., denn ihr verlaßt nun auch diese wunderschöne Wohngegend, um in ein weniger attraktives Himmelsviertel zu gehen. Es bleibt alles herrlich sauber und wunderschön rein, die Luft ist gut, doch die Häuser verlieren immer mehr an Attraktivität, sie sind nicht mehr aus Marmor und aus vielen Edelsteinen zusammengebaut... Schließlich kommt ihr, weit entfernt vom Regierungsviertel, in einer himmlischen Holzhüttensiedlung an. Sicherlich, es ist alles gut und solide zusammengebaut, die Qualität stimmt, Jesus war ja schließlich in Seinem irdischen Dasein ein Zimmermann..., doch irgendwie gefällt es Dir hier nicht so gut und Du beschwerst Dich bei Deinem Engel und deutest an, Du wollest doch lieber im prächtigen Regierungsviertel wohnen... Doch dieser Engel antwortet Dir: Mit Deinen Gebeten und mit Deinen Werken, die Du im Glauben getan hast, hast Du den Arm Gottes bewegt, hast Du Dir Deine himmlische Wohnung erbaut... Zu einem großen Palast hat Dein Leben leider nicht ausgereicht...
(Geschichte von Doro Brüggendick vom 26.2.1999)

Jesus Christus ist uns in den Himmel vorausgegangen, nach Seinem grausamen Sterben am Kreuz... Unser Heiland ist uns in den Himmel vorangegangen, damit wir als Erlöste, frei von jeder Sündenschuld, Ihm eines Tages, vielleicht schon bald, in den Himmel nachfolgen dürfen! Jesus ist uns vorausgegangen, Er ist dabei, für uns im Himmel die passenden Wohnungen zu bauen, siehe

Joh 14,2 „In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn's nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten?“

Die ungläubig Sterbenden, die werden geistlich tot bleiben, die Gläubigen werden dagegen nach ihrem Tod direkt in einen paradisischen Zustand hineinversetzt werden, sie werden bei ihrem HERRN Jesus sein... Die Gläubigen werden über ihren Tod hinaus voller Freude in der vollen Frucht Seines Geistes weiterleben!

Jesus geht heim, Er übergibt Seinen Geist in die Hände Seines Vaters! Jesus lebt weiter – Er ist ein Gott der Lebenden -, die Schrift bezeugt es uns in Matthäus 22,32

Mt 22,32 „»Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs«? Gott ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden.“

und deshalb dürfen auch die Gläubigen leben, mit Ihm, bis in alle Ewigkeiten hinein! Die Schrift spricht andeutungsweise von verschiedenen himmlischen Zuständen und Paradiesen, auch von Kronen und Belohnungen. Und hier können wir in Seiner Gnade noch Punkte sammeln, jetzt, in unserem irdischen Dasein, entscheiden wir gewaltig mit, wie unser ewiges himmlisches Leben einmal aussehen wird.

Hirschi hat uns in seiner Predigt vom letzten Sonntag von der Maria Magdalena berichtet, die vor dem offenen Grab unseren HERRN Jesus sucht, den toten HERRN Jesus, der sie einmal von sieben bösen Geistern befreit hat... Sie möchte Ihm ein ehrendes Andenken bewahren..., während einige der verlassenen Jünger wieder zur alten Tagesordnung zurückkehren wollen und ihren alten Beruf als Fischer wieder ausüben möchten... Maria Magdalena sucht Jesus...

Joh 20,15 „Jesus spricht zu ihr: Frau, was weinst du? Wen suchst du?
Leider lassen wir uns auf unserer Suche nach Jesus, nach Heiligung, immer wieder ablenken, dafür suchen wir an erster Stelle immer wieder uns selbst zu gefallen, auf der Suche nach Mann oder Frau, Geld, Auto, Urlaub, sonstigen Vergnügungen... Unsere himmlische Belohnung, unser zukünftiges zu Hause, könnte viel schöner ausschauen, wenn wir schon heute immer mehr das suchen würden, was unserem HERRN Freude macht.

Kol 3,1 „Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.“

Christus ist uns vorausgegangen, in den Himmel, um von dort mit uns Seine Gemeinde hier auf Erden zu bauen, Er ist uns vorausgegangen, um uns hier auf Erden mit Seinem guten Heiligen Geist zu trösten und zu leiten, Er ist uns auch vorausgegangen, um für uns Wohnungen zu bauen... Jesus Christus ist uns vorausgegangen, zu Unserem Vater im Himmel, und davon berichtet uns das heutige siebente Wort vom Kreuz!

Lk 23,46 „Und Jesus rief laut: Vater, a ich befehle meinen Geist in deine Hände! Und als er das gesagt hatte, verschied er.“
(a) Ps 31,6; Apg 7,59

Nach diesen einleitenden Gedanken möchte ich uns jetzt wieder einen Überblick davon geben, was uns unter dem Kreuz von Golgatha heute erwartet.

Hauptteil

1. Jesus übergibt Seinen Geist...
2. Was wäre, wenn...?
3. Einen Ausblick in den Himmel...

Schlußgedanke...: Jesus, in Deine Hände...!

Singen wir nun aus dem Lied 225 die erste Strophe:
„Wenn nach der Erde Leid, Arbeit und Pein, ich in die goldenen Gassen zieh ein, wird nur das Schaun meines Heilands allein Grund meiner Freude und Anbetung sein. Das wird allein Herrlichkeit sein. Das wird allein Herrlichkeit sein, wenn frei von weh ich Sein Angesicht seh, wenn frei von Weh ich Sein Angesicht seh.“

Lk 23,46 „Und Jesus rief laut: Vater, a ich befehle meinen Geist in deine Hände! Und als er das gesagt hatte, verschied er.“
(a) Ps 31,6; Apg 7,59

Jesus zitiert Seine letzten Worte wieder aus der Schrift, es sind Worte, die wir bereits aus Psalm 31 kennen!

Ps 31,6 a „In deine Hände befehle ich meinen Geist; du hast mich erlöst, HERR, du treuer Gott.“
(a) Lk 23,46
Jesus schreit Seine letzen Worte regelrecht aus sich heraus, ich kann mir gut vorstellen, daß diese letzten Worte triumphierend und voller Freude in den Ohren der Augenzeugen geklungen haben. Sein viertes Wort vom Kreuz hat Jesus auch vom Kreuz herab geschrien, im Gegensatz zu Seinen letzten Worte müssen sie aber voller Angst und Verzweiflung geklungen haben... Lesen wir aus

Mt 27,46 „Und um die neunte Stunde schrie Jesus laut: Eli, Eli, lama asabtani? Das heißt: a Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“
(a) Ps 22,2

Jesus schreit, er ist noch stark und kräftig. Falls er gewollt hätte, hätte er die Nägel lösen und heruntersteigen können mitten unter das spottende Volk... Er stirbt jedoch aus freien Stücken, nicht gezwungenermaßen. Niemand kann Ihm das Leben nehmen, kein Pilatus, kein Römer und auch kein Hoherpriester. Nein, Jesus bleibt auch im Tod souverän der HERR über Leben und Tod.

Eine Parallelstelle aus Johannes 19 bestätigt direkt, wie würdevoll Jesus in den Tod geht

Joh 19,30 „Als nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht a ! Und er neigte das Haupt und übergab den Geist“ b.
(a) Lk 12,50; (b) Kap. 10,18

Es ist so, als ob Jesus dabei ganz sanft entschlafen wäre..., ab sofort hat der Tod für alle Gläubigen seinen Schrecken verloren! Jesus läßt Sein Leben selbst, Er läßt es sich nicht nehmen! Jesus hat es bereits angekündigt, siehe

Joh 10,17 „Darum liebt mich mein Vater, weil ich mein Leben lasse, daß ich's wiedernehme.
Joh 10,18 Niemand nimmt es von mir, sondern ich selber lasse es. a Ich habe Macht, es zu lassen, und habe Macht, es wiederzunehmen. Dies Gebot habe ich empfangen von meinem Vater.“
(a) Kap 5,26

Jesus ist das vollkommene und reine Opfer... Alle Opfertiere im alten Testament müssen gesund und rein sein... Selbst wenn ich für meine Sünden gestorben wäre, mich geopfert hätte, Gott hätte dieses Opfer niemals annehmen können, denn ich bin ja nicht rein und fehlerfrei gewesen.... Es wäre ein vergebliches Opfer gewesen, ich wäre draußen in der Finsternis geblieben, wie all die Ungläubigen, die Jesus nicht kennen oder Ihn ablehnen. Ein Opfer muß wirklich fehlerfrei sein, lesen wir dazu ein Beispiel aus 3. Moses

3Mo 1,3 „Will er ein Brandopfer darbringen von Rindern, so opfere er ein männliches Tier, das ohne Fehler ist, a vor der Tür der Stiftshütte, damit es ihn wohlgefällig mache vor dem HERRN,“
(a) Kap 17,4

Und deshalb können wir unser Leben nicht so lassen wie unser HERR Jesus, wir können unseren Geist nicht so einfach in die Hände unseres HERRN übergeben... aber wir können dafür unserem HERRN Jesus täglich unser Leben übergeben wie in einem lebendigen Gottesdienst!

Wenn wir uns den Psalm 31 anschauen, aus dem Jesus Seine Sterbensworte zitiert, dann können wir feststellen, daß diese Psalmworte eigentlich weniger für Sterbende geeignet sind, sondern eher zu einem vertrauensvollen Leben in einem lebendigen Gottesdienst einladen. Und so dürfen wir diese Worte auch täglich anwenden... Ich lese aus Psalm 31 den Zusammenhang

Ps 31,4 „Denn du bist mein Fels und meine Burg, und um deines Namens willen wollest du mich leiten und führen.
Ps 31,5 Du wollest mich aus dem Netze ziehen, das sie mir heimlich stellten; denn du bist meine Stärke.
Ps 31,6 a In deine Hände befehle ich meinen Geist; du hast mich erlöst, HERR, du treuer Gott.
(a) Lk 23,46
Ps 31,7 Ich hasse, die sich halten an nichtige Götzen; ich aber hoffe auf den HERRN.
Ps 31,8 Ich freue mich und bin fröhlich über deine Güte, daß du mein Elend ansiehst und nimmst dich meiner an in Not

Jesus übergibt Seinen Geist in die Hände Seines Vaters, noch am selben Tag, zur selben Stunde, wird Er mit dem Schächer im Paradies sein... Jesus geht heim, zu Seinem Vater! Jesus hat bereits das ewige Leben in sich, insofern kann er nicht sterben und tot bleiben – übergangslos geht Er heim zu Seinem Vater im Himmel... Jesus kennt den Vater, Er weiß, daß Er eine Person ist, in deren Hände man Seinen Geist befehlen kann, wenn es ans Sterben geht...
Was kann in der Todesstunde echten Trost vermitteln? Sicherlich keine religiöse Dichtung oder eine erdachte Theorie über Gott und die Welt...
Nur Gottvater für Jesus...

Nur Jesus für uns in unserer Sterbestunde... Ein großes Vertrauen zu Jesus in unserem Leben wird uns in unserer Sterbestunde bestimmt sehr helfen.

Bei WDL dreht es sich bei den Mahlzeiten immer um die Frage, wer denn nun für die Verpflegung beten und danken darf... Viele genieren sich, viele trauen sich nicht auf Anhieb... Da wird einer ausgekuckt, zu dem wird gesagt... Du betest jetzt... Vor kurzem erwischte es so unsere Kinderevangelistin Doro Brüggendick... Sie antwortete ganz schlagfertig, sinngemäß: „Ich habe keine Probleme damit, mit meinem Papa im Himmel zu reden... Wenn ihr nicht beten wollt, ist das Euer Problem... Ich bete jetzt“

Auch Jesus hatte dieses Problem nicht, ganz ergeben betet Er zu Seinem Vater im Himmel diese letzten Worte... Diese letzten Worte kann nur einer sprechen, der eine persönliche Beziehung zu Gott, zu Jesus hat...

Spurgeon berichtet uns, daß viele Priester den Sterbenden die letzten Worte Jesu in den Mund legen... - und dabei auf eine Art magische Beschwörungsformel vertrauen... Solch ein Gebet, auf den Lippen von Ungläubigen, ist nicht echt. Solch ein Sterbegebet wird aber andererseits von vielen Heiligen bezeugt, unter anderem von Martin Luther, Melanchton und Johann Hus.
Sie haben nicht gebetet, sinngemäß: „Ich fürchte, mein armer Geist muß nun sterben...“ Nein, der Geist ist etwas, das den Tod überdauert, etwas, das Christus annehmen kann. Wir sterben nicht wie Hunde und Katzen, wir sind Wesen, die hier auf Erden einschlafen und im Himmel wieder ihre Augen aufschlagen...

Ein Beispiel von Spurgeon: „Vielleicht hast Du schon einen Ungläubigen sagen hören: ´Manche Christen fürchten sich mehr vor dem Sterben als Nichtchristen, weil sie an eine Fortsetzung des Lebens in einen anderen Bereich glauben. Ich habe nicht die geringste Furcht, denn ich glaube an eine vollkommene Auflösung, darum hat der Tod keinen Schrecken für mich.` Darauf ließe sich antworten: ´Was das angeht, befinden Sie sich meiner Meinung nach auf der Ebene mit einem Ochsen, der da drüben grast, auch er kennt keine Todesfurcht.... Die Hoffnung des Christen besteht jedoch darin, daß unser Geist, den wir den Händen Jesu Christi anbefehlen, für immer beim HERRN sein wird!`“

In Seinen Händen sind wir sicher..., niemand kann uns aus Seiner Hand reißen! Paulus bezeugt es

Röm 8,38 „Denn ich bin gewiß, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch a Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges,
(a) Eph 6,12
Röm 8,39 weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.“

Singen wir nun aus dem Lied 225 die zweite Strophe:

„Wenn dann die Gnade, mit der ich geliebt, dort eine Wohnung im Himmel mir gibt, wird doch nur Jesus und Jesus allein Grund meiner Freude und Anbetung sein. Das wird allein Herrlichkeit sein. Das wird allein Herrlichkeit sein, wenn frei von weh ich Sein Angesicht seh, wenn frei von Weh ich Sein Angesicht seh.“

Unser Herr Jesus ist stellvertretend für uns gläubig gewordene Sünder gestorben, damit wir nicht sterben brauchen, sondern das ewige Leben in Ihm haben. Der Römerbrief schreibt im 6. Kapitel, daß wir mit Jesus gekreuzigt worden sind, das heißt, daß unser altes Leben gewissermaßen mit Christus am Kreuz von Golgatha endete.

„6 Wir wissen ja, daß unser alter Mensch mit ihm gekreuzigt ist, damit der Leib der Sünde vernichtet werde, so daß wir hinfort der Sünde nicht dienen.“

Spurgeon gibt uns ein gutes Beispiel dafür, was die Anerkennung der Stellvertretung wirklich bedeutet: „Zur Zeit Napoleons I. fand eine Musterung zum Militär statt, und unter anderem traf das Los auch einen armen Mann, der Frau und Kinder hatte. Es gelang ihm, einen Mann zu finden, der sich bereit erklärte, an seiner Statt ins Heer einzutreten, und da die Militärbehörde ihre Zustimmung gab, wurde derselbe einberufen. Der Stellvertreter mußte mit in den Krieg, und schon in der ersten Schlacht wurde er erschossen. Nicht lange nachher wurde wieder eine Musterung durchgeführt, und das Los traf abermals den armen Mann, dessen Stellvertreter in der Schlacht erschossen worden war. Er weigerte sich jedoch, Soldat zu werden. „Sie können mich nicht nehmen – denn ich bin tot. Ich wurde in der und der Schlacht erschossen!“ – „Mann, sind sie wahnsinnig? Sie sind doch nicht erschossen?!?“ – „Nein, aber ich hatte einen Stellvertreter gestellt, er ging an meiner Statt in die Schlacht und starb an meiner Stelle, darum bin ich ein toter Mann.“ Ihm wurde sein Recht bestritten, der Fall kam vor die Richter und selbst vor dem Kaiser, welcher sagte, daß der Mann durchaus in seinem Recht sei. Napoleon erkannte die Lehre von der Stellvertetung an.

Wir brauchen nicht mehr sterben, als neue Schöpfung haben wir ein ewiges Leben und dieses ewige Leben beginnt übergangslos mit unserem irdischen Tod...

Doch was wäre wenn – Christus nicht Seinen Geist in die Hände Seines Vaters übergeben hätte? Wenn Christus nicht auferstanden wäre? Zu dieser provozierenden Frage habe ich in dem evangelistischen Kalender „Leben ist mehr – Impulse für jeden Tag“ unter dem Datum 24. April 2000 (Ostermontag) folgende treffende Antwort gefunden:

„Würde das etwas ausmachen? Einige Theologen meinen heute, das Christentum könne auch ohne die Auferstehung Jesus bestehen. Sie argumentieren etwa so: „Andere Religionen bestehen auch noch, obwohl die Begründer gestorben sind. Buddha und Mohammed haben ebenfalls Lehren gestiftet, denen viele Millionen bis auf den heutigen Tag folgen!“ Sie reduzieren damit das Christentum auf eine bloße Lehre oder Lebensmaxime. Das biblische Christentum ist jedoch allein aus dem Grund entstanden, weil Jesus Christus auferstanden ist und lebt! Er selbst hat nach Seiner Auferstehung alles weitere in Gang gesetzt und bis heute Seine Gemeinde aufrecht erhalten. An der Einstellung zu Jesus Christus entscheidet sich, ob man Seiner lebendigen Gemeinde oder nur einem erstarrtem Lehrsystem angehört.
Was war die Auferstehung Jesu nun? Entweder war sie der größte Schwindel, der dem menschlichen Geist jemals zugemutet wurde oder sie ist die großartigste Tatsache der Geschichte. Entweder war sie die genialste Täuschung oder sie ist das größte Wunder. Entweder war sie Unsinn oder sie ist Realität.
Zweifel an der Auferstehung sind nicht neu. Schon ca. 20 Jahre nach diesem Ereignis wurde sie in Korinth in Frage gestellt. Paulus gibt Antwort darauf. Über 500 Augenzeugen haben den auferstandenen Christus tatsächlich gesehen. Eine Befragung dieser Augenzeugen war damals noch möglich! Die Frage ist: Sind diese Zeugen vertrauenswürdig? Wenn ja, dann müssen auch wir uns heute ihrem Zeugnis stellen – und ihnen hoffentlich glauben schenken. Davon hängt auch für uns alles ab!“ Soweit dieser kurze Artikel.

Einen weiteren sehr guten Artikel fand ich in dem selben Andachtsbuch erst vorgestern, unter dem Datum 28. 4. 2000. Da heißt es:
Wir lassen es uns viel kosten, gegen alle möglichen Risiken versichert zu sein. Haben Sie aber schon einmal darüber nachgedacht, welche Risiken mit einer Fehlentscheidung bei der Frage nach der Auferstehung der Toten verbunden ist?
Der französische Mathematiker und Philosoph B. Pascal verdeutlicht dieses Risiko folgendermaßen: Es gibt zwei Möglichkeiten, entweder treffen die Prognosen der Bibel über ein Leben nach dem Tod zu oder sie sind falsch. Ebenso lassen sich die Menschen bezüglich ihres Glaubens oder Unglaubens an die Prognose der Bibel in zwei Gruppen einteilen. Pascal vergleicht nun die Vor- und Nachteile beider Gruppen beim Zutreffen oder Nichtzutreffen der biblischen Prognose.
Gibt es kein ewiges Leben, so haben die Gläubigen während dieses Lebens einen Nachteil. Sie leben hier in der falschen Hoffnung auf eine ewige Welt, während die Ungläubigen im Recht sind und einen Vorteil für die Dauer ihres Lebens haben. Weitere Nachteile gibt es bei dieser Alternative ohne ewiges Leben nicht. Es sei denn, Christen würden wegen ihres (unnützen) Glaubens geächtet oder isoliert. Trifft dagegen die biblische Prognose eines ewigen Lebens zu, so führt der Glaube zu einer unerschütterlichen Hoffnung auch in aussichtslosen Situationen und damit schon während dieses Lebens zu einem Vorteil. Dazu kommt noch der unermeßlich große Vorteil in der Ewigkeit. Die Fehlentscheidung der Ungläubigen ist in diesem Fall ungleich folgenschwerer als der Irrtum der Gläubigen im ersten Fall, denn sie führt zum ewigen Gericht.“

Das Grab ist leer, das verkündigen selbst der Hoherpriester und die Ältesten von Jerusalem. Sie haben sich davon überzeugt und bestechen deshalb die Grabwachen, damit die behaupten, daß die Jünger Jesus ihren toten HERRN gestohlen hätten... Lesen wir dazu aus Matthäus 28

Mt 28,11 Als sie aber hingingen, siehe, da kamen einige von der Wache in die Stadt und verkündeten den Hohenpriestern alles, was geschehen war.
Mt 28,12 Und sie kamen mit den Ältesten zusammen, hielten Rat und gaben den Soldaten viel Geld
Mt 28,13 und sprachen: Sagt, seine Jünger sind in der Nacht gekommen und haben ihn gestohlen, während wir schliefen. a
(a) Kap 27,64
Mt 28,14 Und wenn es dem Statthalter zu Ohren kommt, wollen wir ihn beschwichtigen und dafür sorgen, daß ihr sicher seid.
Mt 28,15 Sie nahmen das Geld und taten, wie sie angewiesen waren. Und so ist dies zum Gerede geworden bei den Juden bis auf den heutigen Tag.

Dieses Grab war bewacht und versiegelt! Wir lesen es in Matthäus 27

"66 Sie gingen hin und sicherten das Grab mit der Wache und versiegelten den Stein."

Dieses Siegel, welches für die Macht und Autorität des römischen Reiches steht, ist aufgebrochen, das Grab ist leer! Die Konsequenzen, die dieses Brechen eines Siegels nach sich ziehen, sind schwerwiegend! Werden solche Siegelbrecher gefaßt, werden sie mit einer gnadenlosen Kreuzigung, mit dem Kopf nach unten, hingerichtet. Das Grab ist leer, auch jüdische Historiker wie Josephus und römische Quellen, die den ersten Christen eher feindlich gesinnt sind, bestätigen diese Tatsache. Das erste Eingeständnis der Tempelbehörden besagt, daß die Jünger den Leib gestohlen hätten. Doch wie? Ein zwei Tonnen schwerer Stein muß dann irgendwie vom Grab fortbewegt worden sein, während eine römische Wacheinheit auf Posten steht! Und darauf steht die Todesstrafe! Falls die Jünger tatsächlich den HERRN Jesus aus dem Grab gestohlen hätten, dann müßten die Wachsoldaten tatsächlich zugeben, daß sie diesen Diebstahl komplett verschlafen hätten – und darauf stände die besagte Todesstrafe. Die Grabwächter wissen, daß Jesus nicht gestohlen worden sein kann und deshalb können sie sich trauen, dieses leere Grab dem Hohepriester zu melden...
Das Grab ist leer, Jesus hat Seinen Geist Seinem Vater im Himmel übergeben, darüber hinaus ist Jesus nach Seiner Grablegung leiblich auferstanden! Als gläubige Christen können wir diese Tatsache noch aus einer ganz anderen Quelle, aus einer äußerst frischen Quelle heraus, bezeugen... Natürlich, der Heilige Geist, der Tröster, bestätigt es uns immer wieder!

Röm 8,16 „Der a Geist selbst gibt Zeugnis unserm Geist, daß wir Gottes Kinder sind.“
(a) 2. Kor 1,22

Der Heilige Geist in uns schenkt uns letztendlich die entscheidende Glaubensgewißheit, daß Jesus auferstanden ist! Dieser Tröster Gottes schenkt uns die feste Gewißheit, daß auch wir deshalb eines Tages auferstehen dürfen, um mit Jesus und Seiner Gemeinde im Himmel bis in alle Ewigkeiten hinein unsterblich leben zu dürfen !!!

Singen wir nun aus dem Lied 225 die dritte Strophe:

„Dort, vor dem Throne im himmlischen Land, treff ich die Freunde, die ich hier gekannt; dennoch wird Jesus und Jesus allein Grund meiner Freude und Anbetung sein. Das wird allein Herrlichkeit sein. Das wird allein Herrlichkeit sein, wenn frei von weh ich Sein Angesicht seh, wenn frei von Weh ich Sein Angesicht seh.“

Wagen wir nun einmal einen Blick in den Himmel, dort, wo wir dereinst unseren auferstandenen Heiland persönlich begegnen werden von Angesicht zu Angesicht.

Sehr oft denken die Menschen, daß der Himmel ein Ort eines nie endenden Urlaubes sein wird, verbunden mit Müßiggang und Harfenspielen. Doch dem wird nicht so sein. Der Himmel ist ein Ort des Dienstes. Wie dieser Dienst aussehen wird, ist im Wort Gottes nicht näher beschrieben, aber ein jeder wird wohl nach seinen Gaben und Fähigkeiten eingesetzt werden.

Die Gemeinde wird dort sein. Wir werden vereint sein mit all den Erlösten von Pfingsten an bis zur Entrückung. Die Apostel und Märtyrer werden dort sein, und auch die Unbekannten, die niemals Schlagzeilen machten, aber Ihm treu und gewissenhaft gedient haben. Die Heiligen des Alten Testaments werden dort sein. Wir werden uns gegenseitig wiedererkennen können, wir werden alle erkennen, wie wir erkannt worden sind! Nicht dabei sein werden alle Ungläubigen, in der Offenbarung 21 werden uns einige unrühmliche Beispiele genannt:

"8 Furchtbar aber wird es denen ergehen, die mich feige verleugneten und von mir abgefallen sind, den Mördern und Ehebrechern, allen, die okkulte Praktiken ausüben und sich ihre Götzen und Idole geschaffen haben, den Lügnern und Betrügern. Sie alle werden in den See aus Feuer und Schwefel geworfen. Das ist der zweite Tod, der für immer von Gott trennt."
(Hoffnung für alle)

John Newton schrieb einmal: ´Wenn ich in den Himmel komme, werde ich drei Wunder sehen. Das erste Wunder wird sein, viele Menschen dort zu sehen, die ich dort nicht erwartet habe. Das zweite Wunder wird sein, daß ich viele Menschen dort nicht sehen werde, von denen ich dachte, daß sie dort sein werden. Und das dritte und größte Wunder wird sein, daß ich selbst dort sein werde!"

Im Himmel wird es keine Nacht geben. Gottes Herrlichkeit überstrahlt jede Dunkelheit. Gold und Edelsteine sind die Bausteine des himmlischen Jerusalems.
Wir werden staunend anbeten. Es wird Musik geben, himmlische Harfen werden in der Offenbarung erwähnt (Offb. 14,1-3 + 15,2), im Neuen Testament gibt es bereits viele Lobpreis- und Anbetungslieder. Bestimmt werden wir immer wieder das Lied der Erlösten singen, ich lese einmal aus Offb 5

Offb 5,11 „Und ich sah, und ich hörte eine Stimme vieler Engel um den Thron und um die Gestalten und um die Ältesten her, und a ihre Zahl war vieltausendmal tausend;
(a) Hebr 12,22
Offb 5,12 a die sprachen mit großer Stimme: Das Lamm, das geschlachtet ist, ist würdig, zu nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Preis und Lob.
(a) (12 und 13) 1. Chr 29,11; Phil 2,9-10
Offb 5,13 Und jedes Geschöpf, das im Himmel ist und auf Erden und unter der Erde und auf dem Meer und alles, was darin ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm sei Lob und Ehre und Preis und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit!
Offb 5,14 Und die vier Gestalten sprachen: Amen! Und die Ältesten fielen nieder und beteten an.“

Und der Himmel wird ein Ort der Belohnungen sein. Belohnungen werden zum Beispiel ganz praktisch die Wohnungen sein, die Jesus für uns baut... Treue wird mehr belohnt werden als Erfolg. Wir können nicht immer erfolgreich sein, aber treu können wir sein. Es zählt nicht die Quantität, sondern die Qualität. Die Witwe, die nur zwei Scherflein einlegte, ist dafür ein bleibendes Beispiel. Alles wird belohnt werden, ein jeder wird seinen Lohn empfangen (Epheser 6,8, 1 Kor. 8). Und das schöne ist:
Unser Bürgerrecht ist bereits jetzt schon im Himmel (Phil 3,20)!

Singen wir jetzt noch die erste Strophe aus Lied 313

"Welch ein Freund ist unser Jesus, o wie hoch ist Er erhöht! Er hat uns mit Gott versöhnet und vertritt uns im Gebet. Wer mag sagen und ermessen, wieviel Segen uns entgeht, wenn wir nicht zu Ihm uns wenden und Ihn suchen im Gebet."

Lk 23,46 Und Jesus rief laut: Vater, a ich befehle meinen Geist in deine Hände! Und als er das gesagt hatte, verschied er.
(a) Ps 31,6; Apg 7,59

Jesus hat ausgelitten, ein für alle Male! Er ist gehorsam gewesen und hat den Erlösungsplan Seines Vaters vollbracht. Das siebente Wort vom Kreuz ist gesprochen. In den ersten sechs Predigten von den ersten sechs Worten vom Kreuz habe ich versucht, die verschiedensten Bereiche und Themen des Kreuzweges Jesu zu beschreiben, angefangen von unserer Sündenschuld und Seiner Vergebung, von unserer Errettung und Seiner Liebe, von Seiner Angst und von Seinem fürchterlichem Leiden! Jesus hat ausgelitten, heute ging es mir vor allem um Seinen Sieg und auch um einen Ausblick in den Himmel hinein, der nun für uns geöffnet ist!

Das Lamm ist geschlachtet worden, damit wir unsere Schlacht siegreich schlagen können. Unsere Schlacht schlagen für das geschlachtete Lamm... Das ist nicht nur ein interessantes Wortspiel! Das ist ein Lebensmotto, welches sich aus der Tatsache ergibt, daß Jesus bereits alles für mich getan und vorbereitet hat. Daraus ergibt sich dann der Anspruch, daß wir aus liebevollem Glauben heraus unser Bestes für Jesus geben, unsere Schlacht schlagen für das geschlachtete Lamm..., in unserem lebendigen Gottesdienst.
Paulus erinnert uns immer wieder daran. Einer meiner mir wichtigen Verse steht in Römer 12,1, ich lese zunächst einmal nach Luther

Röm 12,1 Das Leben als Gottesdienst
Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, daß ihr a eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst.“
(a) Kap 6,13

Und jetzt, damit es für alle verständlicher wird, noch einmal aus der Übertragung „Hoffnung für alle“

Röm 12,1 Das ganze Leben - ein Gottesdienst
„Weil ihr Gottes Barmherzigkeit erfahren habt, fordere ich euch auf, liebe Brüder, mit Leib und Leben für Gott dazusein. Seid ein lebendiges und heiliges Opfer, das Gott gefällt. Einen solchen Gottesdienst erwartet er von euch.“

Und Jesus kann solches von uns erwarten, weil Er von sich selbst bezeugt

Joh 14,6 „ Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; a niemand kommt zum Vater denn durch mich.
(a) Kap 10,9; Mt 11,27; Röm 5,1-2; Hebr 10,20

Ohne Jesus gibt es für uns keine himmlische Erbschaft!

Jesus fordert uns täglich zu einem lebendigen Gottesdienst heraus, in dem wir Ihm mit unseren Leib, mit unserer Seele und mit unserem Geist immer wieder ehren und verherrlichen..., mit unschuldigen Händen und reinem Herzen (Psalm 24,2)... Wenn das alles mal so einfach wäre, gerade unsere Seele macht dabei immer wieder nicht mit!

Doch jetzt sind wir Seine neue Kreatur, Seine neue Schöpfung! Wir brauchen keine fehlerfreien Brandopfer mehr zu opfern, nein, Jesus erwartet ganz einfach nur, daß wir in diesem lebendigen Gottesdienst ganz einfach Seine verheißungsvolle Gnade immer wieder annehmen!
Und wie geht das? Jesus hat es uns vorgemacht, jetzt kommt die verblüffende Auflösung! Denkt noch mal nach...

Der HERR Jesus hat mich, hat uns ja erlöst, und deshalb können und brauchen wir ja nur voller Liebe Sein Gebet aus Psalm 31 immer wieder nachsprechen

Ps 31,6 a „In deine Hände befehle ich meinen Geist; du hast mich erlöst, HERR, du treuer Gott.“
(a) Lk 23,46

Mit diesem täglichen Gebet erfahre ich immer wieder so viel Segen! Am Morgen kann dieses Gebet zum Beispiel lauten: ´Mein lieber HERR Jesus, in Deine Hände befehle ich Dir diesen heutigen Tag. Du hast mich erlöst, bitte, führe mich auch heute zu Deiner Ehre weiter. Bitte, laß mich heute möglichst treu und fröhlich sein, immer mehr in der Frucht Deines Geistes...` Vor schwierigen Arbeiten darf ich bitten; ´Mein lieber HERR Jesus, in Deine Hände gebe ich Dir meine Sorgen, aus eigener Kraft kann ich hier nichts zustandebringen. Bitte, hilf mir...` Auch vor dem Schlafengehen darf ich zum Beispiel immer wieder bitten: ´Mein lieber HERR Jesus, in Deine Hände lege ich Dir dankbar diesen Tag zurück, in Deine Hände lege ich Dir auch die folgende Nacht... Bitte bewahre und schütze mich, bleibe bei mir, denn der Tag hat sich geneiget...`

In Seine Hände dürfen wir immer wieder all unser Tun und Lassen legen, gerade damit bewegen wir so vieles im Himmel und für den Himmel. Jesus selbst empfiehlt dem Paulus und natürlich auch uns allerwärmstens Seine tägliche Gnade, siehe

2Kor 12,9 „Und er hat zu mir gesagt: Laß dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, damit die Kraft Christi bei mir wohne.“

Je mehr wir alles in Seine Hände legen, je mehr wir aus Seiner Gnade heraus leben wollen, desto größer wird bestimmt unsere himmlische Belohnung sein, desto schöner auch unsere himmlische Wohnung!

Ps 31,6 a „In deine Hände befehle ich meinen Geist; du hast mich erlöst, HERR, du treuer Gott.“
(a) Lk 23,46

Dieses Psalmwort, welches auch Jesus kurz vor Seinem Heimgang gesprochen hat, sollte auch unser tägliches und inniges Gebet werden. Wie solch ein Gebet in letzter Konsequenz auch aussehen kann, das hat Spurgeon in einer Predigt einmal vorgebetet. Mir fällt es schwer, so zu beten... Dieses Gebet ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie wir unser ganzes Leben der wunderbaren Gnade Jesus anvertrauen können, mit diesem Gebet möchte ich die Betrachtungen über die sieben Worte Jesus vom Kreuz beenden. Wenn wir voller Dankbarkeit auf unseren gekreuzigten und auferstandenen HERRN Jesus schauen, dann sollten wir eigentlich gar nicht mehr anders beten können, wie Spurgeon es so formuliert hat:
„Mein Vater, mache mich reich oder mache mich arm, schenke mir Augenlicht oder mache mich blind, statte mich mit gesunden Sinnen aus oder nimm sie mir, mache mich angesehen und berühmt oder lasse mich im Verborgenen leben – ich überantworte mich Dir; in Deine Hände befehle ich meinen Geist. Ich will nicht länger selber wählen, Du sollst mir mein Erbe bestimmen. Meine Zeit liegt in Deinen Händen!“
Amen!