Predigt Jürgen 10. September 2000
Geheimnis des Glaubens
Bibelstelle 1. Timotheus 3,16

Es war Albert Einstein (1879 – 1955), der uns gezeigt hat, daß nicht nur der Raum, sondern daß auch die Zeit relativ ist. Unter anderen Bedingungen läuft die Zeit anders, und unter einer Bedingung hört sie auf, Zeit zu sein.
Nehmen wir einen goldenen Ring. Gestern hat ihn die Braut ihrem Mann vor dem Standesbeamten an den Finger gesteckt. Ihnen beiden ist eine außergewöhnliche Hochzeitsreise geschenkt worden. Sie machen ab heute für ein Jahr einen Ausflug in den Weltraum. Ihr Raumschiff, welches die Fähigkeit hat, fast Lichtgeschwindigkeit zu erreichen, begibt sich auf eine Flugroute in unser Milchstraßensystem, zu dem unsere Sonne und ihre Planeten, auch die Erde, gehören. Gemessen an der von Menschen angenommenen Ausdehnung des Weltraumes mit Jahrmillionen Lichtjahren ist ein Jahr Flugzeit mit nahezu Lichtgeschwindigkeit ein kurzer Ausflug.
Sie fliegen los. Sie messen die Tageszeit mit ihrer Uhr und die Jahreszeit mit ihrem Kalender. Kaum haben sie ihre Höchstgeschwindigkeit erreicht, ist der Ring am Ringfinger kleiner geworden. Doch der Ehemann merkt das nicht. Der Ring drückt nicht, denn auch der Mann und alles am und im Raumschiff, alle räumlich geformte Materie, ist kleiner geworden. Die Uhr läuft für die Insassen des Raumschiffes ganz normal. In Wirklichkeit läuft sie jedoch hundertmal langsamer auf der Erde. Mit zunehmender Geschwindigkeit wird nämlich die Zeit langsamer, und der Zeitmesser läuft entsprechend langsamer.
Nach einem Jahr, der mitgenommene Jahresvorrat an Lebensmitteln hat gerade gereicht, landen sie wieder auf der Erde. Doch wie staunen sie dort. Auf der Erde sind hundert Jahre vergangen. Von den Hochzeitsgästen lebt keiner mehr. Auch deren Kinder sind schon gestorben. Die Rückkehrer können nur noch die Enkel ihrer Hochzeitsgäste besuchen, und das Ehepaar selbst ist nur ein Jahr älter geworden.
Es wäre hier zu verwirrend, die verschiedenen Relativitäten, Seltsamkeiten von Zeitverläufen noch weiter zu behandeln. Es sind Geheimnisse, die offensichtlich außer Albert Einstein nur noch hoch gebildete Physiker enträtseln und beweisen können. Wichtig für uns ist, daß der für uns Menschen scheinbar geradlinige Verlauf der Zeit in der Weltraumwirklichkeit nicht besteht. Vielmehr verläuft die Zeit in Kurven und endet bei der Lichtgeschwindigkeit in Ewigkeit...
Wie relativ die Zeit ist, merke ich selber täglich. Meine achtstündige nächtliche Ruhezeit erscheint mir viel zu kurz, während mir ein achtstündiger Arbeitstag dagegen viel zu lang vorkommt. Und auch solch ein Gottesdienst kann sich ganz schön in die Länge ziehen, wenn wir nicht mit dem Herzen dabei sind und uns stattdessen langweilen...
Im Himmel werden wir viel Zeit dazu haben, solche Geheimnisse wie das der Zeit selbst zu lüften.

Die Bibel selbst ist ein Buch voller Geheimnisse. Als Ungläubiger habe ich viele dieser Geheimnisse, wie zum Beispiel die Schöpfung, die Jungfrauengeburt, die Auferstehung Jesus und natürlich auch die Entrückung in die Schublade der fantastischen frommen und traditionellen Legenden abgelegt. Jetzt als Christ, da weiß ich, daß es sich dabei um offene Geheimnisse handelt, die uns unser guter Heiliger Geist immer mehr enträtseln will. Es stimmt, dazu heißt es

1Kor 2,10 Uns aber hat Gott durch den Heiligen Geist sein Geheimnis enthüllt. Denn der Geist Gottes weiß alles, er kennt auch Gottes tiefste Gedanken.
(Hoffnung für Alle)

In der katholischen Kirche gibt es in jeder „Heiligen Messe“ ein kurzes liturgisches Gebet, welches dem Geheimnis des Glaubens schon recht nahekommt. Als junger, katholischer Meßdiener habe ich es oft mitgebetet, wenn der Priester spricht: „Geheimnis des Glaubens: Deinen Tod oh HERR, verkünden wir und Deine Auferstehung feiern wir, bis Du kommst in Herrlichkeit!“

Unser Glaube selbst ist ein Geheimnis, zumindest für alle Ungläubigen. Und auch wir als Christen gewinnen nur nach und nach Erkenntnis. Der Apostel Paulus selbst schreibt an seinen jugendlichen Freund, Bibelschüler und Begleiter Timotheus den folgenden Vers über dieses Geheimnis des Glaubens:

1Tim 3,16 Und groß ist, wie jedermann bekennen muß, das Geheimnis des Glaubens: Er ist a offenbart im Fleisch, gerechtfertigt b im Geist, erschienen den Engeln, c gepredigt den Heiden, geglaubt in der Welt, d aufgenommen in die Herrlichkeit.
(a) Joh 1,14; (b) Röm 1,4; (c) Apg 28,28; (d) Mk 16,19; Eph 1,20-21

Das Geheimnis des Glaubens ist, ja, wir können es in einem Wort schon jetzt zusammenfassen, ...ist Jesus! Und um Jesus, und um viele Geheimnisse des Glaubens soll es heute gehen... Eine große Aufgabe in der knappen Zeit...

Geheimnis des Glaubens... Was ist eigentlich ein Geheimnis? Und was ist Glauben? Den Glauben definiert die Bibel einfach und klar

Hebr 11,1 Der Glaubensweg im alten Bund
Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.
a
(a) 2. Kor 5,7

Über die Bedeutung des Wortes Geheimnis habe ich in der Bibel keine klare Definition gefunden. Ein Geheimnis ist ganz einfach ein Rätsel. Gottes Geist kann es uns enträtseln. Im Gegensatz dazu gibt es auch das Geheimwissen. Das ist eine Umschreibung dessen, was unter dem Fremdwort Esoterik (z. B. Astrologie, Magie, Spiritismus) zusammengefaßt wird. Dieses Geheimwissen ist nur einem begrenzten Kreis Eingeweihter und Erleuchteter zugänglich und wird den betroffenen Menschen eben nicht durch den Heiligen Geist, sondern von dämonischen Mächten vermittelt.

Unsere Bibel ist voller offenen Geheimnisse. Sie warten nur darauf, von uns im Glauben und voller Vertrauen mit Hilfe des Heiligen Geistes enträtselt zu werden. Diese offenen Geheimnisse stellen sich uns entweder als Wunder dar oder aber auch durch scheinbar unüberbrückbare Gegensätze. Schauen wir uns heute einige Geheimnisse an, die mir besonders am Herzen liegen. Dabei möchte ich einen besonderen Schwerpunkt auf die Geheimnisse legen, die uns durch ihre scheinbaren Gegensätze überraschen.

Nach diesen einleitenden Gedanken kommt jetzt wieder ein Überblick zu dem, was uns heute erwartet...

B Hauptteil

1. Geheimnis: Die Torheit der Predigt
2. Geheimnis: Meine Schwachheit und Seine Stärke in mir!
3. Geheimnis: Jüngerschaft kostet – und macht so reich
4. Geheimnis: Seine Schöpfung
5. Geheimnis: Die Ehe
6. Geheimnis: Die 3,16 er Verse in der Bibel
7. Das größte Geheimnis – Seine Gnade!

C Schlußgedanke: ...Nietzsche und die geheimnisvolle Gleichnisrede!

Singen wir zuvor die erste Strophe aus Lied Nr. 567

„Von guten Mächten treu und still umgeben, behütet und getröstet wunderbar, so will ich diese Tage mit Euch leben und mit Euch gehen in ein neues Jahr. Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns, am Abend und am Morgen und ganz gewiß an jedem neuen Tag.“

1. Hauptpunkt. Ich sitze vor einem fast noch leeren Predigtentwurf. Wie soll es weitergehen? Gott könnte an meiner Stelle doch vieltausendmal besser predigen. Und überhaupt würde ich an Gottes Stelle bestimmt einiges besser machen..., dann gäbe es vielleicht keine Katastrophen und Probleme mehr auf dieser Erde... Doch das ist menschlich gedacht. Hier maße ich mir an, weiser und klüger als Gott handeln zu wollen und mache dabei Gott klein, mache Ihn zu einem Toren. So kann aus der Predigt nichts werden. Es ist genau umgekehrt. Gott möchte in Seiner vollkommenen Weisheit souverän handeln und gebraucht dazu Seine Geschöpfe, die Unvollkommenheit und Torheit Seiner Menschen. Warum? Das ist Sein offenes Geheimnis, vielleicht darf ich es einmal immer mehr enträtseln. Der Apostel Paulus gebraucht in seinem 1. Korintherbrief 1, 18-25 in 8 Versen fünfmal das Wort Torheit und stellt es dabei der Weisheit Gottes gegenüber, z. B.

1Kor 1,18 Die Weisheit der Welt ist Torheit vor Gott
Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, a die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist's b eine Gotteskraft.
(a) 2. Kor 4,3; (b) Röm 1,16

Und dann folgt bald darauf ein Vers, der auch mir Mut macht, daß aus der Predigt doch noch etwas wird...

1Kor 1,21 Denn weil die Welt, umgeben von der Weisheit Gottes, Gott durch ihre Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott wohl, durch die Torheit der Predigt selig zu machen, die daran glauben.

So war es auch an einem kalten Sonntagmorgen heute vor 150 Jahren. Draußen schneit es mächtig. In einer Kapelle der Methodisten in England steht ein Hilfsprediger auf und verliest die Worte. „Schaut auf mich, und Ihr werdet gerettet werden, alle Ihr Enden der Welt.“ Nach zehn Minuten weiß er nichts mehr zu sagen. Er liest den Text noch einmal und blickt suchend umher. Da sieht er auf der Empore einen fremden jungen Mann sitzen, reckt ihm einen knochigen Zeigefinger entgegen und sagt: „Junger Mann, Sie sehen elend aus – das wird auch so bleiben, wenn Sie meinem Text nicht gehorchen!“ Dann ruft er noch einmal: „Junger Mann, schauen Sie auf Jesus Christus! Schauen Sie! Schauen Sie! Sie müssen nichts tun, als nur schauen, und Sie werden leben!“ Wie Schuppen fällt es dem Angesprochenem von den Augen, und er begreift: „Ich brauche mich nur auf Christus verlassen, um ewig gerettet zu sein!“ Und Charles Haddon Spurgeon ergreift das langgesuchte Heil im selben Augenblick. Dieser unbekannte Hilfsprediger ist die kleine Kraft, das Relais, durch das Gott den größten Prediger der Neuzeit in Seinen Dienst beruft. Durch die Torheit einer Predigt wird Spurgeon gläubig. Jeden Sonntag predigt Spurgeon später vor Tausenden, und was er sagt, lesen Millionen auf der ganzen Welt.

Gott möchte sich auch heute wieder so weit herablassen und mir dabei helfen, mit meiner Torheit, durch Seine Gotteskraft, Seine Weisheit und Gnade weiterzugeben. Das ist auch ein Geheimnis des Glaubens. Ich wünsche uns einen gesegneten Gottesdienst.

2. Hauptpunkt. Vor meiner Bekehrung habe ich lange Zeit gedacht, daß ich ohne Gott auskommen könne, daß ich Ihn nicht brauche, daß ich stark, jung und gesund genug dazu bin, um all die Vergnügungen und Laster dieser Welt zu genießen. Ich fühlte mich lange Zeit ungebunden und frei – bis ich an meine Grenzen kam und mir der HERR zeigte, daß es so nicht weiter geht. Vergängliche Ersatzbefriedigungen haben mich fertig gemacht. Zerbrochen war ich. Jetzt erlebe ich täglich, daß meine Bindung an Ihm mir die größtmögliche Freiheit schenkt. Und dazu auch Frieden und Freude, die nicht nur für wenige Stunden anhalten. Das ist gerade für Ungläubige ein großes Geheimnis, das große Geheimnis der Begeisterung, die so viele Gläubigen ausstrahlen. Als Gläubige sind wir an Jesus gebunden und erleben dabei die faszinierende Freiheit der Kinder Gottes. Ein großes Geheimnis, welches wir tagtäglich erleben dürfen. Dazu
Röm 8,21 denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. a
(a) 2. Petr 3,13

Meine Schwachheit, meine Torheit in mir verwandelt Jesus zu Seiner Stärke in mir – weil Jesus in mir, in uns Gläubigen lebt. Ein offenes Geheimnis für uns: Sein Guter Heiliger Geist macht uns stark, frei und lebensfroh! Dazu aus Galater 2, 20 nach der Übertragung „Hoffnung für alle“

Gal 2,20 Jetzt habe ich ein neues Leben! Es wird nicht mehr von meinem alten Ich bestimmt, sondern von dem auferstandenen Christus, der in mir lebt. Mein Leben auf dieser Erde erhält seinen Sinn durch den Glauben an Jesus Christus, den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich in seiner Liebe für mich geopfert hat.a
[a] Wörtlich: Es lebt aber nicht mehr mein Ich, es lebt vielmehr in mir Christus. Was ich aber jetzt im Fleisch (noch) lebe, im Glauben lebe ich an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich für mich hingegeben hat

Wenn Gott mir nicht geholfen hätte, wäre ich bestimmt schon tot oder aber zumindest sehr therapiebedürftig. Weil Jesus in mir lebt, will er mir auch weiterhelfen, dazu Psalm 94, 17 – 19 nach „Hoffnung für alle“

Ps 94,17 Herr, wenn du mir nicht geholfen hättest, dann wäre ich jetzt tot - verstummt für immer!
Ps 94,18 Sooft ich dachte: «Jetzt ist alles aus!», halfst du mir in Liebe wieder auf.
Ps 94,19 Als quälende Sorgen mir Angst machten, hast du mich beruhigt und getröstet.

Was nützt denn da die größte Ungebundenheit aus meinem früheren Leben, wenn sie mich letztlich so sehr einschränkt und fertig macht! Meine Bindung an Ihm ist meine größte Freiheit, durch meine Schwachheit lebt Seine Stärke in mir! Ein großes Geheimnis des Glaubens!

Singen wir nun die zweite Strophe aus Lied 567.

„Noch will das alte unsere Herzen quälen, noch drückt uns böse Tage schwere Last, ach HERR, gib unseren aufgescheuchten Seelen, das Heil, für das Du uns bereitet hast. Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns, am Abend und am Morgen und ganz gewiß an jedem neuen Tag.“

3. Hauptpunkt. Ein weiteres großes Geheimnis des Glaubens können wir täglich in unserer Nachfolge erfahren. Jesus nachzufolgen, hat zunächst einmal auch einen bitteren Nachgeschmack. Uns wird dabei wirklich nicht der Himmel auf Erden versprochen. Lesen wir

Mt 16,24 Von der Nachfolge
(Mk 8,34 - 9,1; Lk 9,23-27)
a Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir. b
(a) (24 und 25) Kap 10,38-39; (b) 1. Petr 2,21
und
2Tim 3,12 Und alle, die fromm leben wollen in Christus Jesus, müssen Verfolgung leiden. a
(a) Mt 16,24; Apg 14,22; 1. Thess 3,3

Jüngerschaft kann uns sehr viel kosten, macht uns aber auch andererseits steinreich! Gott läßt sich nichts schenken, Er gibt immer wieder zurück, oftmals hundertfach. Doyle Klaasen, der Leiter der Bibelschule Brake, erzählte uns hierzu ein Beispiel. Eine gläubige Witwe, Besitzerin eines renovierungsbedürftigen Hauses, möchte ihr beschädigtes Dach reparieren lassen. Ein Kostenvoranschlag lautet auf über DM 40.000,00. Das Geld hat sie gerade übrig. Doch dann hört sie von finanziellen Sorgen in der Bibelschule Brake. Spontan spendet sie ihr Erspartes dorthin. Einige Tage später lassen ihre Hausnachbarn ihr Dach neu eindecken, sie fragt die Dachdecker, ob sie nicht nebenbei ihr Dach günstig reparieren könnten... Gesagt – getan! Die Dachdeckerfirma berechnete dieser gläubigen Witwe nur ganze 800,00 DM! Gott läßt sich nichts schenken!

Nachfolge kostet – und wird belohnt! Wir müssen mit Verfolgungen rechnen – und gleichzeitig verspricht uns unser Heiland, daß Seine Last so leicht ist! Lesen wir dazu einige Verse

Mt 11,28 Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. a
(a) Kap 12,20; 23,4; Jer 31,25

Mt 11,30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht. a
(a) Lk 11,46; 1. Joh 5,3
Mt 19,29 Und wer Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Kinder oder Äcker verläßt um meines Namens willen, der wird's hundertfach empfangen und das ewige Leben ererben.

1Petr 5,7 Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. a (a) Ps 55,23; Mt 6,25; Phil 4,6



Gott läßt sich nichts schenken! Er nimmt uns in der Nachfolge gleichzeitig unsere Lasten wieder ab und macht uns dabei so reich!

2Kor 8,9 Denn ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus: obwohl er reich ist, wurde er doch a arm um euretwillen, damit ihr durch seine Armut reich würdet.
(a) Mt 8,20; Phil 2,7

Nachfolge: So schwer – und doch ganz leicht! Wir geben – und werden dabei beschenkt! Das sind große Geheimnisse des Glaubens! Ich weiß, daß meine Nachfolge nicht immer so schön und leicht sein wird wie es in den letzten Jahren der Fall ist. Wenn ich für mich bitte, dann bete ich dabei immer, daß mir der HERR Treue schenkt in guten wie auch in schweren Tagen - und gleichzeitig aber auch Fröhlichkeit. Treue und fröhliche Nachfolge, das ist kein echter Gegensatz, das ist ein Geheimnis des Glaubens!

Singen wir nun die dritte Strophe aus Lied 567:

„Und reichst Du uns den schweren Kelch, den bittern, des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand, so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern aus Deiner guten und geliebten Hand. Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns, am Abend und am Morgen und ganz gewiß an jedem neuen Tag.“

4. Hauptpunkt. Ein weiteres großes Geheimnis, über das ich immer wieder staune, ist Seine Schöpfung. Hermann Grabe, der Autor eines Kalenderblattes (2000 – Leben ist mehr / 30. 7.2000) erzählt uns hierzu ein Beispiel, er zitiert zunächst aus dem Matthäusevangelium

Mt 6,28 Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht.
Mt 6,29 Ich sage euch, daß auch a Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen.
(a) 1. Kön 10,1-29

Das ist doch ein äußerst geheimnisvoller Gegensatz! Doch Hermann Grabe enträtselt uns dieses offene Geheimnis:

Seit ich selbst mit dem Mikroskop umzugehen lernte, ist mir dieser Bibeltext immer sehr eindrücklich erschienen. Damals, vor 2000 Jahren, als der HERR Jesus diese Worte sprach, war kein Mensch in der Lage, Salomos Kleider für weniger herrlich zu halten als ein Lilienblütenblatt. Darum sagz Er ausdrücklich: „Ich sage Euch!!“ – „Ich, der Schöpfer, will Euch verraten, was Ihr ohne mich nicht wissen könntet...“
Betrachtet man ein noch so feines Baumwollgewebe unter dem Mikroskop, so erblickt man ein sackartiges Geflecht aus verdorrten Pflanzenfasern. Auch Seide, die Salomo schon damals aus China einführte, ergibt unter dem Mikroskop ein ähnlich tristes Bild. Sieht man sich aber ein Blütenblatt an, so entdeckt man bei jeder Vergrößerung neue lebendige Strukturen und schöne, farbige Gebilde, die in ihrer Vielzahl den seidigen oder fetten Glanz der Blütenblätter ausmachen. Ja, in mancher Oberflächenstruktur bricht sich in völlig farblosen Elementen das Sonnenlicht auf solche Weise, das schillernde Farben entstehen.
Der HERR offenbarte damals Seine Allwissenheit – und uns macht Er auf diese staunenswerten Tatsachen aufmerksam und er fügte gleich hinzu, diese Pracht sei nur für wenige Stunden gedacht, um danach zu verdorren und verbrannt zu werden. Wie verschwenderisch kann doch unser Gott mit solchen Kostbarkeiten umgehen! Wie reich ist Er! Wenn Er aber mit den Lilien solchen Aufwand treibt, wird Er dann weniger Aufmerksamkeit auf uns verwenden?“
Soweit Hermann Grabe. Gerne möchte ich diese Gedanken aufnehmen und uns in weitere göttliche Geheimnisse einführen. Warum treibt Gott solch einen Aufwand, warum schenkt Er uns noch so viel mehr Aufmerksamkeit als dieser Lilie? Die Bibel offenbart es uns, es ist kaum zu glauben, für die Ungläubigen ist es die reinste Torheit... Lesen wir aus 1. Mose

1Mo 1,27 Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, a zum Bilde Gottes schuf er ihn; und b schuf sie als Mann und Weib.
(a) Kap 9,6; (b) Mt 19,4

Das ist ein echtes Geheimnis für uns, im Himmel wird es uns aufgelöst werden! Und weil wir Gottes Ebenbilder sind, schenkt uns Gott Seine Schöpfung mit all seiner Pracht

1Mo 1,28 Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht.

Sogar das Himmelsfirmament und die Sterne dienen uns, lesen wir

1Mo 1,14 Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre a
(a) 5. Mose 4,19; Ps 74,16; Jes 47,13
1Mo 1,15 und seien Lichter an der Feste des Himmels, daß sie scheinen auf die Erde. Und es geschah so.
1Mo 1,16 Und Gott machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch die Sterne. a
(a) Ps 136,7-9

Sonne, Mond und Sterne sind dazu da, daß sie auf die Erde scheinen und hinableuchten, daß sie uns dienen, indem sie uns Tag und Nacht Licht spenden! Das sind Geheimnisse des Glaubens!

5. Punkt. Über Ehe und Familie habe ich noch nicht groß nachgedacht, wie man sieht. Vielleicht erscheint mir alles zu geheimnisvoll. In den letzten Gemeindestunden habe wir von glücklichen Ehen gehört, von einer goldenen Hochzeit gar in unserem Kreis. In den Bibelstunden wurde über Scheidung und Ehelosigkeit nachgedacht und gerätselt...

Auch in der Schrift wird eine erfüllte Ehe als Geheimnis bezeichnet, dazu aus der Übertragung „Hoffnung für alle“

Eph 5,32 Das ist ein großes Geheimnis. Denn für mich zeigt sich an der Ehe beispielhaft die Verbindung zwischen Christus und seiner Gemeinde.

Und auch, was sich in der Regel vor einer Ehe abspielt, das große Verliebtsein, scheint naturwissenschaftlich nicht zu klären zu sein und wird ein offenes Geheimnis bleiben. Ein Spaßvogel meinte hierzu: „Das Verliebtsein ist ein Stadium vorrübergehenden Schwachsinns, in dem Blech zu Gold wird...“
Singen wir nun aus Lied 567 die 4. Strophe:

„Doch willst Du uns noch einmal Freude schenken, in dieser Welt und ihrer Sonne Glanz, dann woll`n wir des Vergangenen gedenken, und dann gehört Dir unser Leben ganz. Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns, am Abend und am Morgen und ganz gewiß an jedem neuen Tag.“

6. Hauptpunkt: Ich habe mich immer wieder gefragt, warum so viele wichtigen Bibelverse in einem 3. Kapitel, Vers 16 stehen? Zufall kann das doch nicht sein! Es bleibt ein göttliches Geheimnis, zumindest für mich. Gerne zitiere ich jetzt die bekanntesten von vielen Versen, macht Euch doch darüber mal Gedanken.

Spr 3,16 Wer weise ist, wird lange leben und Reichtum und Ansehen erwerben.

Joh 3,16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. a
(a) Röm 5,8; 8,32; 1. Joh 4,9

1Kor 3,16 Wißt ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt? a
(a) Kap 6,19; 2. Kor 6,16

Kol 3,16 Laßt das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; a mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen.
(a) Eph 5,19

Unser Predigtvers:

1Tim 3,16 Und groß ist, wie jedermann bekennen muß, das Geheimnis des Glaubens: Er ist a offenbart im Fleisch, gerechtfertigt b im Geist, erschienen den Engeln, c gepredigt den Heiden, geglaubt in der Welt, d aufgenommen in die Herrlichkeit.
(a) Joh 1,14; (b) Röm 1,4; (c) Apg 28,28; (d) Mk 16,19; Eph 1,20-21

2Tim 3,16 a Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit,
(a) 2. Petr 1,19-21

Komme wir zum letzten Punkt des Hauptteils, zum 7. Teil. Es geht um eines der größten Geheimnisse, welches ich zwar jeden Tag durchleben darf, aber trotzdem so schnell nicht begreifen werde. Es geht um das Geheimnis Seiner Gnade. Es geht um Gnade, um unverdiente Barmherzigkeit!

Schon im alten Testament erkennen wir immer wieder den scharfen Gegensatz von Gerichtsandrohung und Gnade. Ein Beispiel aus dem Propheten Zephanja

Zeph 1,2 Ich will alles vom Erdboden wegraffen, spricht der HERR.
Zeph 1,3 Ich will Mensch und Vieh, die Vögel des Himmels und die Fische im Meer wegraffen; a ich will zu Fall bringen die Gottlosen, ja, ich will die Menschen ausrotten vom Erdboden, spricht der HERR.
(a) Mt 13,41

Eindeutiger geht es wirklich nicht. Der HERR ist so zornig. Er droht ein anscheinend unwiderufliches Gericht an, und zwar über alle Menschen. Viel deutlicher kann es der HERR wirklich nicht sagen, alle Menschen sind gemeint, auch Du und ich! Doch dann widerspricht sich Gott, der HERR, anscheinend selbst, einige Verse später – eben weil Er so barmherzig und gnädig ist... Lesen wir
Zeph 3,9 Dann aber will ich den Völkern reine Lippen geben, daß sie alle des HERRN Namen anrufen sollen und ihm einträchtig dienen.

Und auch ein Überrest aus Israel bekommt so viel Gnade geschenkt... lesen wir

Zeph 3,13 Und diese Übriggebliebenen in Israel werden nichts Böses tun noch Lüge reden, und man wird in ihrem Munde keine betrügerische Zunge finden, sondern sie sollen weiden und lagern ohne alle Furcht.

Gnade im alten Testament... Gott, der HERR, widerruft Sein Versprechen, alles zu vernichten und schenkt einem Überrest Gnade.
In den Klageliedern heißt es dazu

Kla 3,31 a Denn der HERR verstößt nicht ewig;
(a) (31 und 32) Jes 54,8
Kla 3,32 sondern er betrübt wohl und erbarmt sich wieder nach seiner großen Güte.

So finden wir es immer wieder im alten Testament, ob in den Propheten oder in den Geschichtsbüchern!

Warum hat sich Gott ausgerechnet diesen Überrest ausgesucht – und nicht einen anderen Rest? Warum bin ausgerechnet ich errettet und nicht an meiner Stelle ein anderer?

Diese Geheimnisse hängen mit Gottes souveräner Erwählung zusammen.

Matt 22,14 Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt.

Viele Menschen haben zwar die Möglichkeit, sich für Jesus zu entscheiden, aber nur wenige sind ausgewählt. Du und ich, wir sind zwar von Herzen zu Jesus gekommen, doch wir sind nicht einfach so zum Kreuz gekommen, weil wir so toll sind, nein, Gott hat uns zuvor erwählt, und zwar bereits schon, bevor der HERR Seine Schöpfung vollendet hat, lesen wir

Eph 1,4 Denn in ihm a hat er uns erwählt, ehe der Welt Grund gelegt war, daß wir b heilig und untadelig vor ihm sein sollten; in seiner Liebe
(a) Röm 8,28-30; (b) Kap 5,27

Jesus erwählt uns bereits vor der Erschaffung dieser Erde, daß heißt aber auch, Er entscheidet sich auch schon so früh, andere nicht zu erretten, daß heißt zu verdammen... Ein schwieriges Thema..., ein Geheimnis für mich...
Wir haben Jesus gewählt, weil Er uns zuvor erwählt hat und uns zu unserer Entscheidung für Ihn bewegte, indem Er aus Gnade unsere Herzen erneuerte...

Joh 15,16 Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und bestimmt, daß ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt, damit, wenn ihr den Vater bittet in meinem Namen, er's euch gebe.
Und ausgerechnet ich bin nicht nur berufen, sondern auch erwählt..., ich verstehe dieses große Geheimnis wirklich nicht. Das Thema Berufung und Erwählung ist groß und geheimnisvoll. Voller Dankbarkeit und Freude darf ich jedoch täglich immer wieder Seine Gnade, diese unverdiente Barmherzigkeit, annehmen, darf ich aus Seiner Kraft leben! Das ist ein großes Geheimnis des Glaubens. Jesus ist dieses Geheimnis des Glaubens, lesen wir noch einmal unseren Predigtvers

1Tim 3,16 Und groß ist, wie jedermann bekennen muß, das Geheimnis des Glaubens: Er ist a offenbart im Fleisch, gerechtfertigt b im Geist, erschienen den Engeln, c gepredigt den Heiden, geglaubt in der Welt, d aufgenommen in die Herrlichkeit.
(a) Joh 1,14; (b) Röm 1,4; (c) Apg 28,28; (d) Mk 16,19; Eph 1,20-21

Singen wir nun die 5. Strophe aus unserem Lied 567:

„Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet, so laß uns hören jenen vollen Klang der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet, all Deiner Kinder hohen Lobgesang! Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns, am Abend und am Morgen und ganz gewiß an jedem neuen Tag.“

Vor einhundert Jahren, am 25. August 2000, starb der deutsche Philosoph Friedrich Nietzsche. Nach seinem Besuch des Internats studierte er Philologie in Bonn und Leipzig, wo er eine Schrift Arthur Schopenhauers fand und in einem Zug gelesen haben soll. Als 24 jähriger lehrte er bereits als Professor an der Universität Basel. Wegen einer Krankheit mußte er diese Tätigkeit nach zehn Jahren aufgeben und bekam bis zu seinem Lebensende von der Stadt Basel eine Pension ausgezahlt. Nach einem wohl durch eine Infektion ausgelösten paralytischen Schock vegetierte er die letzten zwölf Jahre seines Lebens in einem Dämmerzustand dahin, bis er, 55 jährig, starb.
Nietzsche wandte sich gegen alle Werte, Moral- und Glaubensvorstellungen, die das abendländische Denken prägten, insbesonders gegen das Christentum mit seiner „Sklavenmoral“. In seinem Werk „Götzendämmerung“ schrieb er: „Der Begriff Gott war bisher der größte Einwand gegen das Dasein... Wir leugnen Gott, wir leugnen die Verantwortlichkeit vor Gott: Damit erlösen wir die Welt." Sein Ideal war das eines „Übermenschen“ mit den Zielen der Selbsterhaltung. Leider hat Nietzsche nicht die Wahrheit und die Freiheit des biblischen Christentums verstanden, hat nicht an die Geheimnisse des Glaubens glauben können oder wollen... Er starb einsam, menschenscheu und in geistiger Umnachtung..., nicht als Übermensch, der so sein wollte wie Gott...

Nietzsche hat sich bis zum Schluß geweigert, die Geheimnisse des Glaubens ganz persönlich für sich anzunehmen. Es heißt zwar, er habe kurz vor seinem Tode all seine Schriften widerrufen, so erzählt es seine Haushälterin..., doch ist er ohne Hoffnung gestorben. Ein so bitterer und schlimmer Tod... Nietzsche hat mit seinem humanistischem Gedankengut der Gottlosigkeit in unserem sogenannten christlichen Abendland wirklich den Weg bereitet...

Wir, seine Jünger, dürfen die Geheimnisse des Glaubens so nach und nach begreifen, zu allen anderen, die Jesus nicht erwählt hat, so auch zu Nietzsche, zu denen spricht Jesus in geheimnisvollen Gleichnissen, mit denen sie nichts anfangen können, siehe

Mk 4,11 Und er sprach zu ihnen: Euch ist das Geheimnis des Reiches Gottes gegeben; denen aber draußen widerfährt es alles in Gleichnissen,

Gott ist ein offenes Geheimnis. Es ist alles offen. Gott hat offen geredet. Gott hat offen gehandelt. Man kann Gott in der Schöpfung und in der Geschichte, in Seinem erwählten Volk und in Seinem geliebten Sohn, in Seinem Wort und Seiner Gemeinde, im Gebet und im Vertrauen erkennen. Es ist alles offen für uns, für uns, die Er erwählt hat, für uns, die wir glauben dürfen.

Und wenn wir beim Bibellesen immer wieder einige Geheimnisse heute noch nicht so recht begreifen wollen, Bibelstellen uns geheimnisvoll bleiben, dann verneigen wir uns doch einfach wie Luther vor ihnen, gehen weiter und beten, daß Jesus uns diese Stellen einmal erklären wird, vielleicht beim nächsten Spaziergang an dieser Stelle vorbei, spätestens jedoch einmal im Himmel!

Unser Glaube ist etwas ganz Persönliches, Inneres, Intimes, eben ein Geheimnis. Aber es sollte nicht das bestgehüteste Geheimnis sein, sondern ein offenes Geheimnis, in welches wir andere einladen können.
Wir wissen nicht, wen Jesus berufen und erwählt hat, also, haben wir alle die wirklich ehrenhafte Aufgabe, diese offenen Geheimnisse des Glaubens weiterzugeben, Sein Saatgut auszustreuen, in der Hoffnung, daß Jesus auch die ungläubigen Personen erwählt hat, für die wir so viel beten, um die wir uns kümmern. Auch uns gilt dieser Auftrag, ob wir nun demnächst in Mexiko dem HERRN dienen und dort vielleicht viel offenere Herzen vorfinden oder ob wir weiterhin in diesem scheinbar so verstockten Bayern leben bleiben dürfen...
Vertrauen wir weiter in dieser Gnadenzeit der Güte und Gnade unseres Heilandes, ich lese zum Schluß aus
Kla 3,22 Ja, die Gnadenerweise des HERRN sind nicht zu Ende a, ja, sein Erbarmen hört nicht auf,
(1) so mit einer hebr. Handschr., der syr. und aram. Üs.; Mas.T: Die Gnadenerweise des HERRN <sind es>, daß wir nicht zu Ende sind
(a) 2Sam 24,14; Neh 9,31; Ps 69,17
Kla 3,23 es ist jeden Morgen neu. Groß ist deine Treue a.
(a) Ps 36,6

Amen!