Predigt Jürgen
21. Oktober 2001
Das letzte Wort hat Gottes Sohn!



Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen....

Das sind die ersten drei der so bekannt – vertraulich klingenden Verse des Psalmes 23... Mir geht es so gut, der HERR läßt mich an nichts mangeln, also kann ich diese ersten drei Verse mit Begeisterung unterschreiben. Doch was wäre, wenn es mir persönlich nicht so gut gehen würde? Wenn ich vielleicht sogar als Missionar in einem afghanischen Gefängnis einsitzen würde, um meines Glaubens Willen? Könnte ich dann auch noch diese Psalmworte so freudig rezitieren?

Der amerikanische Präsident Georg W. Bush ist ein wiedergeborener Christ, wie man es immer wieder hört und liest. Und trotzdem läßt er, und eine weltweite Allianz ist damit einverstanden, Kabul und andere afghanische Städte bombadieren, als Reaktion auf den katastrophalen Terroranschlag auf das Word Trade Center, dem ehemaligen Machtzentrum einer amerikanischen freien Wirtschaft. Das amerikanische Volk ist in seinem Nationalgefühl tief verletzt, schreit nach Vergeltung und Rache, und da muß der Präsident wohl oder übel mit einstimmen, auch als Christ.

„ Rächt euch nicht selbst, meine Lieben, sondern gebt Raum dem
Zorn Gottes; denn es steht geschrieben 5. Mose 32,35: »Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr.«

(Römer 12,19)

So steht es geschrieben, sowohl im Alten als auch im Neuen Testament.

Was wäre, wenn der amerikanische Präsident auf dieser gefährlichen Gratwanderung diese militärischen Waffen schweigen ließe und stattdessen zu einem weltweiten „Gebetskampf“ gegen den Terror aufrufen würde, in einer immer stärker werdenden Gebetskette. Man stelle es sich vor... Eine Milliarde von Menschen betet gleichzeitig um Frieden, Tag und Nacht... Ich glaube, die dunklen Mächte, die sich hinter dem islamischen Terrorismus verbergen, würden erzittern vor der Macht des Gebetes. Nun ist dem aber nicht so. Und es ist trotzdem erst recht jetzt unsere Aufgabe, für diesen Präsidenten mit all seinen leitenden Mitarbeitern zu beten, zu beten aber auch für die Opfer, für das leidende Volk in Afghanistan – und sogar zu beten für die islamischen Terroristen... Da ist Jesus radikal in der Bergpredigt

Mt 5,44 „Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen“

Der Psalm 23 zeigt uns nicht nur die Sonnenseiten des Lebens, sondern auch finstere Täler

Ps 23,4 Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.
Ps 23,5 Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll
ein
.

Hier wird so deutlich, daß wir uns nicht mit eigener Kraft oder gar Kanonenschlägen aus diesem Debakel befreien sollen. Nein, denn der HERR ist bei uns und mit uns, unser Trost und Beistand, unser Sieger!

Nun hat unser HERR die Situation so zugelassen, wie sie gerade ist. Und wenn nun diese kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen dem radikalen Islam und dem sogenannten christlichen Abendland tatsächlich eskalieren sollte, diese Welt immer mehr in Brand stecken sollte, dann zeigt uns das, daß die Gnadenzeit unseres HERRN Jesus tatsächlich bald vorbei ist, daß sich diese Welt wirklich beschleunigt all den Gerichten nähert, wie sie in der Offenbarung, dem letzten Buch der Bibel, beschrieben werden.
Der HERR ist mein Hirte, Er ist unser Hirte, wie gut, daß wir in Ihm geborgen und erlöst und errettet sind!

Nach diesen einleitenden Gedanken möchte ich uns jetzt einen Überblick geben von dem, was uns heute erwartet. Es ist ein schwieriges Thema, deshalb habe ich heute ganz besonders den Psalm 23 vorangestellt, mit unserem HERRN Jesus als Hirten. Die Thematik ist bekannt, es geht um die Auseinandersetzungen mit dem Islam. Als Leitthema möchte ich vielleicht folgenden Satz ganz oben anstellen: Das letzte Wort hat Gottes Sohn!

Und hier die Gliederung:
Hauptteil

1. Isaak oder Ismael – wohin geht die Heilslinie?

2. Entscheidende Unterschiede Bibel – Koran

3. Wenn Frieden mit Gott meine Seele durchdringt...

Schlußgedanke: Gott kommt zum Ziel, auch mit Jakob, mit Israel!



Singen wir jetzt aus unserem Liederbuch die erste Strophe aus Lied 203:

„Ich brauch Dich allezeit, Du gnadenreicher HERR! Dein Name ist mein Hort, Dein Blut mein Freudenmeer. Ich brauch Dich, o ich brauch Dich, Jesus, ja ich brauch Dich! Ich muß Dich immer haben: HERR, segne mich!“

Die Wurzeln unseres heutigen weltumspannenden Konfliktes reichen tatsächlich bis in das 1. Buch Mose, Kapitel 16 zurück. Lesen wir jetzt diese entscheidenden Verse:

1Mo 16,1 Hagar und Ismael
(vgl. Kap 21,9-21)
Sarai, Abrams Frau, gebar ihm kein Kind. Sie hatte aber eine ägyptische Magd, die hieß Hagar.
1Mo 16,2 Und Sarai sprach zu Abram: Siehe, der HERR hat mich verschlossen, daß ich nicht gebären kann. Geh doch zu meiner Magd, ob ich vielleicht durch sie zu einem Sohn komme. Und Abram gehorchte der Stimme Sarais.
1Mo 16,3 Da nahm Sarai, Abrams Frau, ihre ägyptische Magd Hagar und gab sie Abram, ihrem Mann, zur Frau, nachdem sie zehn Jahre im Lande Kanaan gewohnt hatten.
1Mo 16,4 Und er ging zu Hagar, die ward schwanger. Als sie nun sah, daß sie schwanger war, achtete sie ihre Herrin gering.
1Mo 16,5 Da sprach Sarai zu Abram: Das Unrecht, das mir geschieht, komme über dich! Ich habe meine Magd dir in die Arme gegeben; nun sie aber sieht, daß sie schwanger geworden ist, bin ich geringgeachtet in ihren Augen. Der HERR sei Richter zwischen mir und dir.
1Mo 16,6 Abram aber sprach zu Sarai: Siehe, deine Magd ist unter deiner Gewalt; tu mit ihr, wie dir's gefällt. Als nun Sarai sie demütigen wollte, floh sie von ihr.
1Mo 16,7 Aber der Engel des HERRN fand sie bei einer Wasserquelle in der Wüste, nämlich bei der Quelle am Wege nach Schur.
1Mo 16,8 Der sprach zu ihr: Hagar, Sarais Magd, wo kommst du her, und wo willst du hin? Sie sprach: Ich bin von Sarai, meiner Herrin, geflohen.
1Mo 16,9 Und der Engel des HERRN sprach zu ihr: Kehre wieder um zu deiner Herrin und demütige dich unter ihre Hand.
1Mo 16,10 Und der Engel des HERRN sprach zu ihr: Ich will deine Nachkommen so mehren, daß sie der großen Menge wegen nicht gezählt werden können.
1Mo 16,11 Weiter sprach der Engel des HERRN zu ihr: Siehe, du bist schwanger geworden und wirst einen Sohn gebären, dessen Namen sollst du Ismael nennen; denn a der HERR hat dein Elend erhört.
1Mo 16,12 Er wird ein wilder Mensch sein; seine Hand wider jedermann und jedermanns Hand wider ihn, und er wird wohnen all seinen Brüdern zum Trotz.
(1Mo 16,13 Und sie nannte den Namen des HERRN, der mit ihr redete: Du bist ein Gott, der mich sieht. Denn sie sprach: Gewiß hab ich hier hinter dem hergesehen, der mich angesehen hat.
1Mo 16,14 Darum nannte man den Brunnen »Brunnen des Lebendigen, der mich sieht«. Er liegt zwischen Kadesch und Bered.
1Mo 16,15 Und Hagar gebar Abram einen Sohn, und Abram nannte den Sohn, den ihm Hagar gebar, Ismael.
1Mo 16,16 Und Abram war sechsundachtzig Jahre alt, als ihm Hagar den Ismael gebar.

Abram und Sarai sind beide schon recht alt und haben immer noch keine Kinder. Dabei hat ihnen der allmächtige HERR doch ausdrücklich Nachkommen zugesagt:

1Mo 15,3 Und Abram sprach weiter: Mir hast du keine Nachkommen gegeben; und siehe, einer von meinen Knechten wird mein Erbe sein.
1Mo 15,4 Und siehe, der HERR sprach zu ihm: Er soll nicht dein Erbe sein, sondern der von deinem Leibe kommen wird, der soll dein Erbe sein.
1Mo 15,5 Und er hieß ihn hinausgehen und sprach: Sieh gen Himmel und zähle die Sterne; kannst du sie zählen? Und sprach zu ihm: So zahlreich sollen deine Nachkommen sein! a
1Mo 15,6 Abram glaubte dem HERRN, und das rechnete er ihm zur Gerechtigkeit.

Nun geraten beide wohl in Torschlußpanik, wie wir heute sagen würden. Sarai läßt es zu, daß Abram mit ihrer ägyptischen Magd Hagar schläft und sie schwanger wird. Nach göttlichen Maßstäben war dies eindeutig Sünde - auch wenn es zum damaligen Zeitpunkt noch keine zehn Gebote gab. Doch Abram und Sarai vertrauten in diesem Moment nicht mehr diesen Verheißungen Gottes, und diese Sünde hatte schwerwiegende Folgen, wie wir noch sehen werden. Ismael, der Sohn Abrams und der Hagar, wurde geboren.

Ismael ist der erstgeborene Sohn Abrams, aber er ist nicht ein Sohn der Verheißung! Diese Verheißungslinie läuft über Abrahams zweiten Sohn weiter. Gott persönlich verheißt dem Abraham die verheißene Nachkommenschaft:

1Mo 17,19 Da sprach Gott: Nein, Sara, deine Frau, wird dir einen Sohn gebären, den sollst du Isaak nennen, und mit ihm will ich meinen a ewigen Bund aufrichten und mit seinem Geschlecht nach ihm.
1Mo 17,20 Und für Ismael habe ich dich auch erhört. Siehe, ich habe ihn gesegnet und will ihn fruchtbar machen und a über alle Maßen mehren. b Zwölf Fürsten wird er zeugen, und ich will ihn zum großen Volk machen.
1Mo 17,21 Aber meinen Bund will ich aufrichten mit Isaak, den dir Sara gebären soll um diese Zeit im nächsten Jahr.

Und mit Ismael beginnt die ganze Problematik, dessen Auswirkungen wir heute noch hautnah erleben.

Der Psalm 83,6-7 nennt die Ismaeliten zusammen mit anderen Stämmen als Feinde Israels; assyrische Quellen bringen einige der in der Bibel erwähnten Ismaeliterstämme mit den Arabern in Verbindung. So weit so gut – wenn da nicht der Koran wäre, der im Namen Allahs eine antigöttliche Geschichtsfälschung betreibt...

Der Name «Ismael» erscheint im Koran in 10 Versen. Allah läßt hier zum Beispiel folgendes ausrichten:

2.125 «Nehmet die Stätte Abrahams als Bethaus an.» Und Wir geboten Abraham und Ismael: «Reinigt Mein Haus für die, die (es) umwandeln, und die in Andacht verweilen und die sich beugen und niederfallen (im Gebet).»
6.86 Und (Wir leiteten) Ismael und Elisa und Jonas und Lot; sie alle zeichneten Wir aus unter den Völkern.
19.54 Erzähle, was in diesem Buch über Ismael steht. Er war fürwahr getreu seinem Versprechen und war ein Gesandter, ein Prophet.

Abrahams Sohn Isaak gilt die Verheißung, der Stammbaum von Jesus läßt sich bis auf Abrahm und Isaak zurückverfolgen ( sh. Matth 1)

Für den Islam, für den Koran ist aber Ismael der Sohn der Verheißung...., Ismael ist demnach mit Abraham einer der Urväter des Islam. Und hierin liegen die Wurzeln allen Übels begraben, aller Auseinandersetzungen, so auch heute zwischen den arabischen Staaten und Israel, die immer wieder eskalieren. Und auch der neue Krieg der islamischen radikalen Terroristen gegen das sogenannte christliche Abendland findet seine Wurzeln in 1. Mose 16.

Singen wir nun die zweite Strophe aus unserem Lied 203:

Ich brauch Dich allezeit, HERR Jesus, steh mir bei, daß ich Dir in den Tod, Dir bleibe stets getreu. Ich brauch Dich, o ich brauch Dich, Jesus, ja ich brauch Dich! Ich muß Dich immer haben: HERR, segne mich!“

„Wir leben in einer Zeit, in der immer mehr Menschen meinen, es sei doch egal, welchen Glauben man habe. So würden die Menschen, um ein Beispiel zu nennen, doch auch an einen Gott glauben. Ist es denn nicht egal, ob wir von Gott oder Allah reden?

Der Name ist sicherlich nicht das Entscheidende. Ob wir Gott, HERR, Vater oder eine noch andere Anrede für unseren Schöpfer gebrauchen, ist zweitrangig. Entscheidend aber ist, welche Lehre, welches Programm dahinter steht. Wenn wir sehen, welch eine Lehre hinter dem Islam steht, ist es nicht zu begreifen, wie gerade durch die Kirchen der Islam in Deutschland gefördert wird. Hier geht es wirklich um die Frage: „Jesus oder Mohammed?“

Tatsächlich spricht der Islam auch nur von einem Gott. Auch anerkennt er die Propheten Gottes, so z. B. Moses, Noah und Abraham. Zwar gibt es sogar noch weitere Parallelen zum christlichen Glauben, doch genauso gibt es gravierende Unterschiede zwischen dem Islam und dem christlichen Glauben. Einige wenige Thesen des Islams möchte ich hier kurz nennen: 1. Jesus ist nicht am Kreuz gestorben 2. Jesus ist nicht Gottes Sohn. Gott hat keinen Sohn. 3. Der Prophet Jesus wurde von Allah hinweggenommen. 4. Glaubensgrundlage ist nicht die Bibel, Gültigkeit hat alleine der Koran.“

(Aus: Jesus oder Mohammed? („Leben ist mehr“ vom 8. Februar 2001)

Unsere Bibel spricht da eine ganz andere Sprache:

Röm 14,9 Denn dazu ist Christus gestorben und wieder lebendig geworden, daß er über Tote und Lebende Herr sei.

Er, Jesus Christus, ist für uns gestorben! Er ist für uns wieder auferstanden! Er herrscht über Tote und Lebendige! Ihm dürfen und können wir uns anvertrauen! Lassen wir uns doch nicht blenden von falschen Propheten.

Den folgenden Überblick über den Islam habe ich aus der Internetseite www.evangelium.de herauskopiert:

„Als Gründungsjahr des Islam gilt das Jahr 622 nach Christus, als Mohammed mit seinen Getreuen (den ersten Moslems) von Mekka nach Medina floh und dort den ersten islamischen Staat gründete.
Das Wort Islam steht für "Unterwerfung, Ergebung" unter Gottes Willen. Die Anhänger des Islam nennen sich Moslems (nicht Mohammedaner!), das heißt soviel, wie "einer, der sich unterworfen hat".
Der Islam gründet sich auf die Offenbarungen, die Mohammed vom Engel Gabriel empfangen hat. Diese Offenbarungen wurden überliefert und gesammelt und bilden die Grundlage zu den 114 Suren (Kapiteln) des heiligen Buches im Islam, des Quran und zu den überlieferten Traditionen, den Hadithen.

Der Qur'an (Koran) ist nur arabisch authentisch und unübersetzbar. Kein Moslem würde sich anmaßen, den Qur'an übersetzen zu können, da er ja Gottes wörtliche Offenbarung ist. Daher benötigen Moslems, -insbesondere, wenn sie gar kein Arabisch verstehen- die mehr über den Qur'an lernen wollen auch oft Qur'anlehrer, die ihnen den Qur'an dann auslegen.

Der Islam ist eine typische Gesetzesreligion. Man geht davon aus, daß am Ende des Lebens die guten und die bösen Taten gegeneinander aufgewogen werden. Allerdings gibt es auch für sehr gute Moslems keine Gewißheit, daß ihre guten Taten reichen, damit sie ins Paradies eingehen können. Da Allah (Der Name für Gott im Islam) für sie absolut allmächtig ist, schließt das ein, daß er völlig frei entscheiden kann, wen er am Ende annimmt und wen nicht. Er ist dabei an nichts gebunden, nicht einmal an sein eigenes Wort - sonst wäre er ja nicht all-mächtig. Der Islam besteht unter anderem aus 5 Säulen, die von jedem Moslem streng einzuhalten sind:Das Glaubensbekenntnis (Shahada):

1. Es gibt keinen Gott außer Gott und Muhammad ist sein Prophet
Dieses Bekenntnis muß auf Arabisch gesprochen werden, auch wenn der Gläubige selbst kein Arabisch versteht.

2. Das 5-malige tägliche Gebet (Salat) in Richtung Mekka. Dazu müssen bestimmte Waschungen eingehalten werden und das Gebet richtet sich nach festen Vorschriften. Die Rezitierung der ersten Sure, der Fatiha, ist dabei fester Bestandteil.

3. Die Almosensteuer (Zakat) (2.5-10% von allem Reichtum). Die Almosen sollten den Armen zur Verfügung stehen

4. Das Fasten im Monat Ramadan (Saum,Ramasan), täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Nach Sonnenuntergang wird dann regelmäßig gefeiert, so daß die Hausfrauen lange Zeit am Tag mit der Vorbereitung des Essens zu tun haben.

5. Die Pilgerreise nach Mekka (Hadj,Hajj), wenn man sie sich leisten kann und gesund ist.“

Soweit diese Infos aus dem Internet.

Vergleichen wir doch jetzt einmal unseren Glauben an unseren HERRN Jesus mit den Irrlehren des Islam, stellen wir wichtige Hauptaussagen einmal gegenüber:

Das Glaubensbekenntnis des Islam sagt:

Es ist kein Gott außer Allah, und Mohammed ist sein Prophet.

Das Glaubensbekenntnis der Christen sagt:

Es ist ein Gott in drei Personen, Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Die islamische Lehre behauptet:

Wer sagt, daß Gott Mensch geworden ist und sich in seinem menschgewordenen Sohn geoffenbart hat, ist ein Lügner und Verführer. Anbetung eines dreieinigen Gottes ist Götzendienst und Gotteslästerung...

Die Bibel sagt:

Der Sohn Gottes wurde Mensch, starb am Kreuz, stand von den Toten auf, fuhr in den Himmel und wird von dort am Ende der Zeit wiederkommen zu richten die Lebenden und die Toten.

Der Koran sagt:

Allah bewahrte seinen Propheten Jesus vor dem schändlichen Kreuzestod. Er entkam dem Kreuz und wurde zu Allah entrückt. In Sure 4,157 heißt es: „Sie ermordeten ihn nicht und kreuzigten ihn nicht, sondern einen ihm ähnlichen.“

Die Bibel lehrt:

Jesus starb wirklich, was der Lanzenstich in Seine Seite nach Seinen Tode beweist. Jesus wollte freiwillig für uns sterben, was Er dreimal angekündigt hatte. Jahrhunderte vor Ihm haben biblische Propheten und einige Verfasser der Psalmen das Leiden des Messias vorausgesagt. Und:

1Jo 2,22 Wer ist ein Lügner, wenn nicht der, der leugnet, daß Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet.
1Jo 2,23 a Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht; b wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater.
(a) Joh 5,23; (b) Kap 4,15

Der Koran behauptet in Sure 5,116:

Jesus hat sich bei Allah entschuldigt. Er habe nie gesagt, daß er göttlich sei, dazu habe er kein Recht.

Die Bibel lehrt:

Gerade wegen Seines Anspruches, göttlich zu sein, ist Jesus gekreuzigt worden. Bewußt hat Jesus diesen Anspruch aufrechterhalten.

Die Hadith, eine Sammlung von Mohammeds zugeschriebenen Aussprüchen, behauptet:

Bei seiner Wiederkunft wird er Synagogen und Kirchen zerstören, die Schweine töten und das Kreuz zerschlagen...

Die Bibel lehrt:

Bei der Wiederkunft von Jesus wird Gott einen neuen Himmel und eine neue Erde erschaffen.

Der Islam behauptet:

Jesus wird Christen und Juden bekämpfen, danach heiraten, nach 40 Jahren sterben und in Medina neben Mohammed begraben werden.

Die Bibel lehrt:

Christus bekämpft die Sünde, aber nicht die Sünder. Christus selbst hat gelehrt, daß in der Ewigkeit nicht mehr geheiratet wird. Durch Seinen Tod hat Er den Tod endgültig überwunden.

Der Koran behauptet in Sure 61,9:

Allah ist`s der seinen Gesandten Mohammed mit der Leitung und der Religion der Wahrheit entsandt hat, um sie über jede andere Religion siegreich zu machen...

Die Bibel lehrt:

Jesus ist Gottes Sohn, Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben!

Hier noch einige Verse, die zur Christenverfolgung aufrufen, Verse, die auch einen sogenannten „Heiligen Krieg“ begründen, einen Krieg gegen die Ungläubigen. Allerdings gibt es die Wortkombination „Heiliger Krieg“ nicht im Koran, das entsprechende Wort „Dschihad“ kennt der Koran nicht. Ich nehme deshalb an, daß die islamische Tradition einen solchen „Heiligen Krieg“ propagiert.

2. Sure 39: „Die, welche nicht glauben und den Koran verleugnen, werden Bewohner des Höllenfeuers sein und darin verbleiben.“

2. Sure 191: „Tötet sie, wo ihr sie trefft; verjagt sie, von wo sie euch vertrieben, vertreiben ist schlimmer als töten.“

3. Sure 118: „O Gläubige! Schließt keine Freundschaft mit solchen, die nicht zu eurer Religion gehören. Sie lassen nicht ab, euch zu verführen und wünschen nur euer Verderben.“

8. Sure 39: „Bekämpft sie, bis alle Versuchung aufhört und die Religion Allahs allgemein verbreitet ist.

9. Sure, 30. Die Juden sagen, Esra sei Allahs Sohn, und die Christen sagen, der Messias sei Allahs Sohn. Allahs Fluch über sie! Wie sind sie irregeleitet!

48. Sure 17: „Ihr sollt das Volk bekämpfen, oder es bekenne sich zum Islam“

76. Sure 4: „ Wahrlich, für die Ungläubigen haben wir bereitet: Ketten, Halsschlingen und das Höllenfeuer“

Sicherlich sind diese Verse aus dem Zusammenhang gerissen, aber es ergeben sich trotzdem klare und eindeutige Aussagen...

Ich habe im Koran zwar jetzt keine Stelle gefunden, in dem die „Heiligen Krieger“, die für den Islam als Märtyrer sterben, mit 72 Jungfrauen belohnt werden, aber es gibt immerhin einen Vers, aus dem die Lehre abgeleitet wird, wonach der Rechtschaffene im Himmel mit Jungfrauen belohnt wird...

Sure 78 beschreibt den islamischen Himmel und auch die Hölle. Es ist ein sehr interessantes Kapitel, vor allem für die männlichen Allah – Gläubigen:
1. Wahrlich, für die Rechtschaffenen ist Glückseligkeit -
32. Gärten, umhegte, und Rebenberge.
33. Und Jungfrauen, Altersgenossinnen,
34. Und übervolle Schalen.“

Da frage ich mich, wie dann die rechtschaffenen Frauen im islamischen Himmel belohnt werden – gibt es dann für sie auch wunderschöne Adonisse? Darüber habe ich nichts gefunden....

Singen wir nun aus Lied 203 die dritte Strophe:
„Ich brauch Dich allezeit, In Freude und im Leid, Du bist mein Sonn und Schild jetzt und in Ewigkeit. Ich brauch Dich, o ich brauch Dich, Jesus, ja ich brauch Dich! Ich muß Dich immer haben: HERR, segne mich!“

Die „Bild-Zeitung“, Deutschlands größte Boulevardzeitung, hat Mitte September in ihrer Titelschlagzeile die Stimmung vieler Deutscher auf den Punkt gebracht: „Angst“ ! Nur dieses eine Wort beherrschte die obere Hälfte des Titelblattes. Wenn wir davon ausgehen, daß etwa zehn Prozent aller Deutschen schon immer Angstzustände und Angstneurosen haben, scheinen jetzt nach diesem Katastrophenterrorismus in den USA noch einmal mindestens fünfzig Prozent aller Deutschen dazugekommen zu sein.

Jesus spricht in Seinem Wort zu uns:

Joh 16,33 Das habe ich mit euch geredet, damit ihr in mir a Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, b ich habe die Welt überwunden.
(a) Kap 14,27; Röm 5,1; (b) 1. Joh 5,4

Und weil Jesus diese Welt überwunden hat, hat Er auch alle Ängste dieser Welt überwunden, für alle, die an Ihn glauben! Und Paulus rät uns in Philipper 4,6

Phil 4,6 a Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen laßt eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden!
(a) Mt 6,25-34; 1. Petr 5,7

Mit Danksagung können und sollen wir sogar auch all unsere Sorgen bei unserem HERRN Jesus abgeben. Und einer meiner allerliebsten Bibelverse steht in 1. Petrus 5,7. Dieses Wort hat mir vor allem nach meiner Bekehrung sehr geholfen, all meine Lebensängste und Depressionen abzugeben bei meinem auferstandenen Heiland

1Petr 5,7 Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.

Wenn Friede mit Gott meine Seele durchdringt – ja, dann müssen alle Ängste weichen...!

In den Nachrichten kam am 30. September durch, daß sich eine neue Friedensbewegung bildet, daß Ende September einige Tausend Menschen in Amerika für Frieden demonstriert haben, in einer Zeit, in der 90 % aller Amerikaner nach Rache und Vergeltung schreien für ihre zerstörten Wolkenkratzer des Word Trade Centers. Gleichzeitig fanden ähnliche Demonstrationen in vielen Teilen Europas statt, es ist vom Beginn einer neuen Weltfriedensbewegung gesprochen worden. Immerhin, die Welt erlebt seit dem 2. Weltkrieg schon einen globalen Frieden von über 55 Jahren, nicht eingerechnet natürlich die vielen kleinen Kriege einzelner Völker untereinander. Immerhin, es ist bisher nicht zu einem dritten Weltkrieg gekommen.

Wir Menschen können untereinander keinen dauerhaften Frieden schaffen...., dieser wahre Frieden kann nur von oben kommen. „Wie ein Strom von oben, aus der Herrlichkeit, fließt der Friede Gottes durch das Land der Zeit..“ So heißt es in einem unserer Lieder. Und: „Strömt der Friede Gottes über mich dahin, müssen alle finstern Mächte von mir fliehn. Seine Fluten tragen Hass und Sorge fort, Friede meines Gottes, sel`ger Ruheort!... In Dir ist verborgen, stille, tiefe Ruh, alle meine Sorgen, alles deckst Du zu!“ Das ist der wahre Frieden, so wie er in unserem Anbetungslied beschrieben ist. Solch ein Frieden kann einen jeden von uns persönlich geschenkt werden. Solch ein Frieden kann uns nur Jesus Christus schenken, wenn wir Ihn von Herzen lieb haben, Ihn angenommen haben.

Gottes Wille für uns ist zum Beispiel die Frucht Seines Geistes, siehe Galater 5,22... Da wird der ´Friede` gleich an dritter Stelle genannt, gleich nach `Liebe`und ´Freude`. Unser allmächtiger Gott möchte, daß wir als Seine Geschöpfe Frieden im Herzen haben! Unser HERR Jesus hat Seinen Jüngern bereits diesen Frieden gebracht. Ein jeder andere Frieden, der von Menschen gemacht ist, kann nur ein Scheinfrieden sein.... Ich denke da auch an die jahrelangen ´Friedensverhandlungen`zwischen den Israelis und den Palästinensern, immer wieder eskaliert die Gewalt zwischendurch.

Einen echten Frieden können wir täglich neu erfahren, wenn wir im vertrauensvollen Gebet zu unserem HERRN kommen. Im Gebet darf dann das menschliche Herz zur Stille, zur Ruhe, zum Frieden kommen, in Seinem Licht!

Phil 4,6 a Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen laßt eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden!
(a) Mt 6,25-34; 1. Petr 5,7
Phil 4,7 Und der a Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus.
(a) Joh 14,27; Kol 3,15

Die Angst der meisten unserer Zeitgenossen ist heute wirklich verständlich – doch wir haben das Patentrezept: Den Frieden, den uns nur unser HERR Jesus schenken kann!

Singen wir nun aus unserem Lied 203 die vierte Strophe:
„Ich brauch Dich allezeit. Führ mich nur, wie Du willst; ich harre auf Dein Wort, daß Du ja ganz erfüllst. Ich brauch Dich, o ich brauch Dich, Jesus, ja ich brauch Dich! Ich muß Dich immer haben: HERR, segne mich!“

Über ein unveränderliches Markenzeichen der Bibel, über erfüllte Prophetie, gibt es eine treffende Tagesandacht in dem Buch „Leben ist mehr – Impulse für jeden Tag“ vom 13. Oktober 2001. Gerne zitiere ich jetzt zum Schluß diesen kurzen Artikel:

„Die Bibel ist das einzige Buch mit dem Gütesiegel wirklich nachprüfbarer Prophetien. 3268 Voraussagen haben sich genau so erfüllt, wie Gott sie aufschreiben ließ. Als Beispiel sei hier die Zerstreuung und Sammlung des Volkes Israel genannt. Als Folge des Ungehorsams kündigte Gott an:

5Mo 28,64 Denn der HERR wird dich zerstreuen unter alle Völker von einem Ende der Erde bis ans andere, und du wirst dort andern Göttern dienen, die du nicht kennst noch deine Väter: Holz und Steinen.

In Jeremia 16,14-15 versprach Gott ihre Rückkehr:

Jer 16,14 Heil und Gericht für Israel und für die Völker
a Darum siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, daß man nicht mehr sagen wird: »So wahr der HERR lebt, der die Israeliten aus Ägyptenland geführt hat«,
(a) (14 und 15) Kap 23,7-8
Jer 16,15 sondern: »So wahr der HERR lebt, der die Israeliten geführt hat aus dem Lande des Nordens und aus allen Ländern, wohin er sie verstoßen hatte.« Denn ich will sie zurückbringen in das Land, das ich ihren Vätern gegeben habe.

Während des 18. Und 19. Jahrhunderts sind viele Europäer nach USA, Kanada und Australien ausgewandert. Ihre Kinder heirateten die dort Ansässigen, und die Sprache der Eltern verlor sich spätestens in der folgenden Generation. Sie wurden zu Amerikanern, Kanadiern oder Australiern. Nicht so bei den Juden. Über Jahrtausende hinweg bewahrten sie ihre Identität. Auch wenn Gott sie noch so weit verstreut und der Zeitpunkt der Zerstreuung noch so viele Generationen zurückliegt, wird Er sie doch wieder in ihr Land bringen.

1948 wurde der Staat Israel gegründet. Im letzten Jahrzehnt sind aus den Ländern der früheren Sowjetunion über 700 000 Juden nach Israel zurückgekehrt. Gott hat einen langen Atem, Er läßt sich manchmal ein paar tausend Jahre Zeit, bis sich eine spezielle Aussage erfüllt. Wir dürfen gewiß sein, Gott sorgt selber dafür, daß nicht eine einzige Prophetie unerfüllt bleibt. Das ist das unverkennbare Markenzeichen der Bibel.“

Der Vorsitzende des Ebenezer Hilfsfonds International, Johannes Facius (Altensteig), sagte, Israel sei so etwas wie die prophetische Weltuhr Gottes. Die Aggressionen gegen das jüdische Volk und dessen zunehmende Isolation deuteten darauf hin, daß ernste Zeiten auf alle Menschen zukämen.

Das letzte Wort aber hat Gottes Sohn, unter diesem Leitgedanken habe ich die heutige Predigt gestellt. Dazu gibt es ein passendes Gedicht von

Detlef Block:
„Das letzte Wort hat Gottes Sohn

Seid guten Muts und freut Euch schon,
das letzte Wort hat Gottes Sohn,
der unser Freund geworden ist,
der HERR und Meister Jesus Christ.

Der jüngste Tag ist immer nah,
das Ewige verborgen da.
Kein Tag vergeht, es leuchtet nicht
In unsere Dunkelheit Sein Licht.

Du weißt allein, HERR Jesus Christ,
wann Deine Zeit gekommen ist.
Gib, daß wir wach und nüchtern sind,
wenn Deine Wiederkunft beginnt.

HERR, komm und halte Endgericht.
Zeig gnädig uns Dein Angesicht
Und Deine Herrlichkeit zuletzt.
Wir loben Dich schon hier und jetzt.“

Singen wir nun noch die letzte Strophe aus unserem Lied 203:

„Ich brauch Dich allezeit, HERR Jesus, Gottes Sohn. Bei Dir ererb ich einst des ew`gen Lebens Kron! Ich brauch Dich, o ich brauch Dich, Jesus, ja ich brauch Dich! Ich muß Dich immer haben: HERR, segne mich!“

Amen!